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Mitteldeutschland Minister: Freihandelsabkommen mit den USA ist Chance für Sachsen
Region Mitteldeutschland Minister: Freihandelsabkommen mit den USA ist Chance für Sachsen
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20:05 08.10.2014
Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP). Quelle: dpa
Dresden

Einheitliche Standards und weniger Bürokratie könnten den Markteintritt erleichtern. Die USA seien einer der wichtigsten Handelspartner des Freistaats, betonte Morlok.

Allein im ersten Halbjahr 2014 wurden Waren im Wert von 1,6 Milliarden Euro aus Sachsen in die USA geliefert und Waren für 418 Millionen Euro importiert. Mit 140 Unternehmensbeteiligungen seien die Vereinigten Staaten der größte internationale Investor - mehr als 16 300 Arbeitsplätze wurden so gesichert. „In der Debatte sollte man sich nicht von Emotionen leiten lassen, sondern von der wirtschaftlichen Vernunft“, so Morlok.

Kritiker des Handelsabkommens, das derzeit zwischen den USA und der EU ausgehandelt wird, fürchten sinkende Standards etwa bei Umwelt-, Arbeits- und Datenschutz. Am Samstag (11. Oktober) soll mit einem Aktionstag europaweit gegen das Abkommen protestiert werden - auch in Leipzig und Dresden. Unter anderem unterstützen die Linken den Aktionstag. „Mit zahlreichen kreativen Aktionen, Demonstrationen und Infoständen soll an diesem Tag auf die Gefahren der Freihandelsabkommen hingewiesen werden“, erklärte Landesgeschäftsführerin Antje Feiks.

dpa

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