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News Mopedführerschein mit 15: großer Zuspruch in Sachsen – 879 Anträge im ersten Halbjahr

Mopedführerschein mit 15: großer Zuspruch in Sachsen – 879 Anträge im ersten Halbjahr

Auch im zweiten Jahr des Modellprojekts „Moped mit 15“ ist der Zuspruch in Sachsen groß. In der ersten Hälfte dieses Jahres legten 879 15-Jährige erfolgreich die Fahrprüfung ab, wie das Verkehrsministerium mitteilte.

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In Sachsen können jugendliche schon mit 15 den Moped-Führerschein machen.

Quelle: dpa

Dresden. Die Zahlen blieben damit auf dem hohen Niveau des Vorjahres und lagen weit über den Zahlen von 2012, als in Sachsen nur 477 Mopedführerscheine gemacht wurden.

Bewohner des Freistaates, die älter als 15 Jahre waren, machten demgegenüber zuletzt seltener einen Führerschein für die Kleinkrafträder: Im vergangenen Jahr waren es noch 487, im ersten Halbjahr 2014 nur noch 144. Vor dem Modellprojekt mussten Mopedfahrer für die Erlaubnis mindestens 16 Jahre alt sein.

Das Bundesverkehrsministerium hatte den Modellversuch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eingeführt, um zu ermitteln, ob sich positive Auswirkungen für die Verkehrssicherheit ergeben. Im Gegensatz zum Mofaführerschein, der ebenfalls mit 15 gemacht werden kann, sind für die Fahrerlaubnis für das schnellere Moped zahlreiche Theorie- und Praxisstunden zu absolvieren. Davon erhoffte man sich ein gesteigertes Gefahrenbewusstsein bei den jungen Fahrern. In Sachsen ist die Anzahl der bei Unfällen verletzten 15-jährigen Mopedfahrer im zweiten Jahr des Modellversuchs aber leicht gestiegen:

Waren es 2013 in den acht Monaten nach Einführung noch zwölf Leicht- und zwei Schwerverletzte, verunglückten in diesem Jahr bis zum Stichtag 10. August bereits 16 junge Mopedfahrer. Vier davon verletzten sich schwer. Das auf fünf Jahre befristete Projekt soll zudem die Mobilität der Jugendlichen in ländlichen Regionen erhöhen.

Dieses Ziel sieht das Ministerium in Dresden als erreicht an. „Der Zuspruch zeigt, dass wir mit dem Mopedführerschein mit 15 jungen Menschen ein attraktives Angebot machen, vor allem denen, die im ländlichen Raum wohnen“, sagte eine Sprecherin. „Sie wollen früh mobil und unabhängig sein, und genau das ermöglichen wir.“

dpa

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