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Nach Bahnunfall mit Todesopfern: Staatsanwaltschaft ermittelt

Nach Bahnunfall mit Todesopfern: Staatsanwaltschaft ermittelt

Nach dem Bahnunfall mit zwei Todesopfern am Freitag im Vogtland ermittelt die Staatsanwaltschaft Zwickau den genauen Unfallhergang. Dabei werde auch untersucht, ob sich jemand falsch verhalten habe, sagte der Sprecher der Behörde, Thomas Walther, am Montag.

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Zwei Menschen sind am Freitag bei Mehltheuer im Vogtland von einem Zug erfasst und getötet worden.

Quelle: dapd

Mehltheuer/Zwickau. So werde etwa geprüft, ob der Fahrdienstleiter von den Arbeiten am Gleis ausreichend informiert war oder informiert habe. Derzeit werde aber niemand konkret beschuldigt. Dem Lokführer sei nach jetzigem Stand nichts vorzuwerfen. Es könne auch nicht ausschlossen werden, dass die Unfallopfer Fehler gemacht hätten. Bei dem Unglück waren eine 50 Jahre alte Frau und ein gleichaltriger Mann ums Leben gekommen. Sie hatten hinter dem Bahnhof von Mehltheuer an den Gleisen gearbeitet.

Der Bundespolizei zufolge waren insgesamt sechs Arbeiter in drei Teams an der Bahnstrecke beschäftigt. Jeweils einer aus den Zweierteams sollte als Sicherungsposten vor Zügen warnen. „Dabei müssen diese aber in die richtige Richtung blicken“, sagte der Sprecher. Es sei deshalb nicht klar, ob es eine Rolle spielte, dass der Zug auf der zweigleisigen Stück auf dem betreffenden Gleis diesmal entgegen der gewohnten Richtung unterwegs war. „Der Zug kam praktisch von hinten.“ Aber die Arbeiter hätten eigentlich gewusst, dass dort prinzipiell aus beiden Richtungen Züge kommen könnten.

Dem Sprecher zufolge wird der Zug derzeit von Kriminalisten untersucht. Zudem seien die ersten Zeugen vernommen worden. Die beiden Leichen würden derzeit in der Gerichtsmedizin untersucht. Experten werten den Fahrtenschreiber des Zuges aus. Die Ermittlungen würden noch längere Zeit in Anspruch nehmen, sagte der Sprecher.

dpa

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