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Mitteldeutschland Nach Beleidigung eines Behinderten in Dresden: TU prüft Konsequenzen gegen AfD-Politiker
Region Mitteldeutschland Nach Beleidigung eines Behinderten in Dresden: TU prüft Konsequenzen gegen AfD-Politiker
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18:34 23.06.2014
Die TU Dresden prüft nun Konsequenzen gegen den Privatdozenten Thomas Hartung. Quelle: dpa
Dresden

Pineda hat das Down-Syndrom, schaffte dennoch seinen Hochschulabschluss, ist Schauspieler und Lehrer. "Was sagt uns das: Sei nur blöd genug, reise in der Welt herum, die Dummen wenden sich schon ganz allein dir zu. (...) Wo soll das hinführen, wenn es als normal gezeigt wird?", hatte Hartung geschrieben.

Nach dem – inzwischen von Hartung gelöschten Post – hatte er noch einmal nachgelegt. "Ich spreche einem Menschen mit Trisomie 21 die Befähigung ab, in Deutschland den Hochschulberuf eines Lehrers zu ergreifen." Die TU Dresden erklärte nun, dass Hartung zu einer Stellungnahme aufgefordert wurde. „Eine Prüfung der Konsequenzen ist eingeleitet“, hieß es im Statement von TU-Rektor Hans Müller-Steinhagen weiter.

Hartung selbst blieb am Montag bei seiner Meinung. Kritik wies er auf Facebook als „Schwachfug“ ab. „Es ist kein Fehler in der Wortwahl, sondern ein Fehler im System“, rechtfertigt er sich auf seiner Facebook-Seite.

sl

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