Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Mitteldeutschland Nach Brand: Tröglitzs Ex-Bürgermeister bietet Privatwohnungen für Flüchtlinge an
Region Mitteldeutschland Nach Brand: Tröglitzs Ex-Bürgermeister bietet Privatwohnungen für Flüchtlinge an
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:54 04.04.2015
Markus Nierth, früherer Bürgermeister von Tröglitz, bietet Flüchtlingen nun Privatwohnungen an. Quelle: dpa
Anzeige
Tröglitz

„Ich habe noch zwei Wohnungen, die ich bereits als Unterkünfte angeboten habe“, sagte Nierth am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Er wünsche sich, dass auch andere Tröglitzer privat Unterkünfte zur Verfügung stellten. „Die Braunen dürfen über unseren Ort nicht siegen“, sagte der 46-Jährige.

In der Nacht zu Samstag war der Dachstuhl des künftigen Flüchtlingsheims ausgebrannt, der Staatsschutz ermittelt. In das Mehrfamilienhaus sollten im Mai 40 Flüchtlinge einziehen. Gegen die Asylbewerberunterkunft hatte es in dem 2700-Einwohner-Ort im Süden Sachsen-Anhalts monatelang NPD-geführte Protest-Demos gegeben. Als ein Aufmarsch direkt vor Nierths Haustür genehmigt wurde, trat der ehrenamtliche Ortsbürgermeister Anfang März zurück.

lvz

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Weiter gute Aussichten für Wintersportfreunde an Ostern in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: Zwar hat es in der Nacht kaum geschneit, dafür bleibt aber die geschlossene Schneedecke bei Höhen ab 700 Meter in den kommenden Tagen erhalten, teilte der Deutsche Wetterdienst am Samstag mit (DWD).

04.04.2015

Die Betriebsräte der führenden Energiekonzerne drohen Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) mit heftigem Widerstand gegen seine geplante Klimaabgabe für Kohlekraftwerke.

03.04.2015

Absolventen sächsischer Hochschulen müssen nach ihrem Studium Sachsen auf der Suche nach einem Job nicht selten ungewollt verlassen. Das geht aus der zweiten Sächsischen Absolventenstudie hervor, die am Donnerstag in Dresden vorgestellt wurde.

03.04.2015
Anzeige