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Mitteldeutschland Nach Brandanschlag in Weimar: Autonomen-Treff durchsucht
Region Mitteldeutschland Nach Brandanschlag in Weimar: Autonomen-Treff durchsucht
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16:32 08.12.2009
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Weimar

Am Abend zuvor hatte die Polizei einen Autonomen-Treff in der Stadt durchsucht. Ein Spürhund war den Angaben nach Partikeln in der Luft gefolgt und zu dem Gebäude des Szenetreffs gelaufen. Mit Hilfe eines Durchsuchungsbefehls des Amtsgerichts Erfurt konnten „verschiedenartige Gegenstände“ sichergestellt worden, die die Ermittler nicht näher beschreiben wollten.  

„Inwieweit diese im direkten Tatzusammenhang zu den Anschlägen stehen, müssen die forciert fortgeführten Ermittlungen zeigen“, erklärte Polizeioberrat Andreas Hempel. Grünseisen betonte jedoch, dass trotz dieser Spur weiter in alle Richtungen ermittelt werde, schließlich könne es sich auch um eine Finte handeln.    Unbekannte hatten in der Nacht zum Montag Fensterscheiben des Ordnungsamtes zerstört und Knaller in das Haus geworfen. Den Angaben nach berichteten Zeugen von sieben bis acht vermummten und schwarz gekleideten Menschen, die sich zum Zeitpunkt des Feuers in Tatortnähe aufgehalten hätten. Am frühen Montagmorgen wurden dann im Südviertel sechs Autos angezündet, eines brannte komplett aus. Nachdem in einem Interneteintrag Bezug auf die jüngsten Krawalle in Griechenland genommen worden war, hatten die Ermittler von einem „intensiven Ermittlungsstrang“ zur linksextremen Szene gesprochen.

dpa

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