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Mitteldeutschland Nach Einsatz in Borsdorf: Mutmaßlicher Gefährder wurde nach Marokko abgeschoben
Region Mitteldeutschland Nach Einsatz in Borsdorf: Mutmaßlicher Gefährder wurde nach Marokko abgeschoben
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16:39 03.06.2017
Großeinsatz der Polizei im Zuge der Festnahme des 24-Jährigen in Borsdorf am 8. April 2017. Quelle: André Kempner

Der 24-Jährige, der Anfang April in Borsdorf bei Leipzig einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst hat, ist am Freitagabend nach Marokko abgeschoben worden. Das teilte das Sächsische Innenministerium am Samstagnachmittag mit. Der mutmaßliche Gefährder saß seit dem 21. April in Abschiebehaft und wurde am Freitagabend über Frankfurt am Main ausgeflogen. Dem Marokkaner wird vorgeworfen, einen Anschlag auf die russische Botschaft in Berlin geplant zu haben.

Die Sicherheitsbehörden waren knapp zwei Wochen zuvor aufgrund von Hinweisen auf den Mann aufmerksam geworden und hatten ihn in der Flüchtlingsunterkunft festgenommen. Gegen ihn wurde wegen des Verdachts einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Dresden hielt sich allerdings immer bedeckt zu den Ermittlungserkenntnissen. So wurde auch nicht mitgeteilt, ob bei dem Mann belastendes Material zu dem angeblich geplanten Anschlag gefunden wurde.

Da der 24-Jährige als islamistischer Gefährder eingestuft wurde, wurde gegen ihn gerichtlich eine Abschiebungsanordnung erlassen. Die Abschiebung zog sich so lange hin, weil die nötigen Papiere aus Marokko fehlten.

„Die erfolgreiche Auflösung des aktuellen Falles zeigt die gute Vernetzung der beteiligten Behörden - von der Informationsgewinnung, über die Festnahme bis hin zur Rückführung“, sagte Innenminister Markus Ulbig (CDU) am Wochenende.

joka mit dpa

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