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Nach Häftlingsflucht in Dresden: Sachsens Gefängnisse bekommen Scanner

Nach Häftlingsflucht in Dresden: Sachsens Gefängnisse bekommen Scanner

Nach der trickreichen eines Mannes aus der Justizvollzugsanstalt Dresden sollen Häftlinge in Sachsens Gefängnissen künftig eindeutiger identifiziert werden. Dazu sollen nach und nach Handabdruck-Scanner in den zehn Einrichtungen installiert werden, sagte eine Sprecherin des Justizministeriums am Dienstag in Dresden.

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Aus der JVA Dresden sollen Gefangene nicht entwischen. Ein Ungar hat es kürzlich dennoch mit einem Trick geschafft.

Quelle: dpa

Dresden. Mit dem neuen Strafvollzugsgesetz, das am 1. Juni in Kraft tritt, sei die gesetzliche Grundlage geschaffen. „Dann kann bei der Aufnahme ein Abdruck genommen und später mit dem Abdruck bei der Entlassung verglichen werden.“ Damit sollen Vorfälle wie in der vergangenen Woche in Zukunft vermieden werden.

Ein 32-Jähriger hatte mehrere Vollzugsbeamte getäuscht, indem er vorgab, sein Zellnachbar zu sein, der entlassen werden sollte. Dabei nutzte er die optische Ähnlichkeit mit dem Tschechen aus. Die Beamten hätten zur Identitätsprüfung nur einen Fotoausdruck aus dem Computer. Nach der Panne werden intern die Umstände der Flucht und Konsequenzen geprüft.

Unklar ist, ob der Deal abgesprochen war. „Die Ermittlungen dazu laufen“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden, Lorenz Haase. Nach dem flüchtigen Ungarn wird noch immer europaweit gefahndet, die Polizei geht aber davon aus, dass er schon nicht mehr in Deutschland ist.

Der Geflohene saß wegen Diebstahls, es lag aber auch noch ein neuer Haftbefehl vor - wegen Menschenhandels. Er soll eine junge Frau nach Deutschland verschleppt und sie zur Prostitution gezwungen haben. Inzwischen ist auch sein 22 Jahre alter Zellnachbar entlassen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Haase.

Simona Block, dpa

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