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Mitteldeutschland Nach Unfall: A 38 am Mittwoch wieder frei
Region Mitteldeutschland Nach Unfall: A 38 am Mittwoch wieder frei
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14:19 23.07.2018
Blick auf die verschmutzte Fahrbahn auf der Autobahn 38 im Landkreis Mansfeld Südharz in Sachsen-Anhalt. Bei einem Unfall war ein LKW mit Industriekleber umgekippt und in Brand geraten. Quelle: dpa
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Berga

Nach dem schweren Lastwagenunfall mit Klebstoff kann die Autobahn 38 bei Berga in Sachsen-Anhalt voraussichtlich am Mittwoch wieder freigeben werden. Die beauftragte Baufirma hätte einen Super-Job gemacht, sagte der Präsident der Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt, Uwe Langkammer, der LVZ. Die Reparaturarbeiten hätten auch „gut drei vier Tage“ länger dauern können. „Ursprünglich hatten wir damit gerechnet. Aber manchmal muss man auch Glück im Unglück haben.“ Trotz der zahlreichen Straßenbauaufträge in Mitteldeutschland habe man schneller als erwartet eine Firma aus Magdeburg mit der Reparatur beauftragen können, sagte Langkammer, der bei der Suche selbst aktiv gewesen sei. Bereits am Sonnabend konnte der verunreinigte Asphalt auf einer Länge von 240 Metern abgefräst werden. Insgesamt mussten rund 350 Tonnen kontaminierter Straßenbelag weggefahren und neuer Asphalt aufgetragen werden, der nun abkühlen müsse. Zuvor hatte eine Spezialfirma den bei dem Unfall ausgelaufenen Klebstoff in Container verladen und entsorgt. Die Chemikalie war bis zu fünf Zentimeter tief in den Straßenbelag eingedrungen.

Am Mittwochnachmittag war ein 49 Jahre alter Lastwagenfahrer aus noch ungeklärter Ursache nahe der thüringischen Landesgrenze nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Der Laster kippte um und brannte aus. Mehrere Fässer mit Industriekleber liefen aus. Ein 32-Jähriger hielt mit seinem Wagen an und zog den Fahrer aus dem brennenden Laster. Beide wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Von Andreas Dunte

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