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Mitteldeutschland Nachlass von Schalck-Golodkowski wird in Hamburg versteigert
Region Mitteldeutschland Nachlass von Schalck-Golodkowski wird in Hamburg versteigert
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13:39 12.06.2017
Alexander Schalck-Golodkowski (1932-2015).  Quelle: dpa
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Hamburg - 

 Der Nachlass des früheren DDR-Devisenhändlers und SED-Wirtschaftsfunktionärs Alexander Schalck-Golodkowski kommt in Hamburg unter den Hammer. Etwa 40 Gegenstände des ehemaligen Stasi-Obersts stehen am 24. Juni zum Verkauf. Neben einer Agentenbrille sowie Diplomatenpass, Urkunden und Dokumenten können Interessenten etwa den aus Gold gefertigten Karl-Marx-Orden oder den Orden „Großen Stern der Völkerfreundschaft“ ersteigern, wie Auktionator Carsten Zeige am Freitag mitteilte. Zuvor hatten Medien darüber berichtet.

Als Startpreis hat Zeige eine Summe von etwa 30 000 Euro für alle Einzelstücke aufgerufen. Er rechne wegen des großen Interesses jedoch mit einem Erlös weit über dem Mindestpreis, teilte das Hamburger Auktionshaus Antiquitäten & Historica mit.

Schalck-Golodkowski war im Juni 2015 im Alter von 82 Jahren gestorben. Er hatte 1983 mit dem damaligen CSU-Chef Franz Josef Strauß einen Milliardenkredit in D-Mark für die DDR ausgehandelt. Das Geschäft bewahrte die DDR vor dem Staatsbankrott.

Von LVZ

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