Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Mitteldeutschland Nächster Pegida-Aufmarsch in Dresden - Mehrere Gegenaktionen sind geplant
Region Mitteldeutschland Nächster Pegida-Aufmarsch in Dresden - Mehrere Gegenaktionen sind geplant
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:03 04.01.2015
«Pegida»-Anhänger protestieren in Dresden gegen die angebliche Überfremdung. Quelle: Kay Nietfeld
Dresden

Zudem planen die Dresdner Bands Yellow Umbrella und Banda Comunale einen symbolischen „Neujahrsputz“ des Pegida-Kundgebungsortes. Die Bürger sollen Warnwesten und Besen mitbringen. Die Musiker kritisieren, dass sich in der Elbestadt bisher keine breite gesellschaftliche Mehrheit offen gegen „Pegida“ stelle.

Die „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) wenden sich unter anderem gegen eine angebliche Überfremdung des Landes und wollen seit vergangenem Oktober mit wöchentlichen „Abendspaziergängen“ sowie Kundgebungen ein schärferes Asylgesetz erreichen.

Trotz bundesweiter Kritik hatte das Bündnis bei seinen wöchentlichen Veranstaltungen steten Zulauf. Zuletzt beteiligten sich am 22. Dezember, zwei Tage vor Heiligabend, rund 17 500 Menschen -  mehr denn je. In den vergangenen Wochen hatte sich  aber auch zunehmend bundesweit Widerstand gegen „Pegida“ formiert. In München etwa waren etwa 12 000 Menschen gegen das Bündnis auf die Straße gegangen.

lvz

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat den Landtag gebeten, seine Abgeordneten-Immunität aufzuheben. Hintergrund ist ein Verfahren der sächsischen Justiz wegen seiner Teilnahme an Protesten gegen einen Neonazi-Aufmarsch in Dresden 2010. Daher hatte sich das Amtsgericht Dresden Anfang Dezember an das Erfurter Parlament gewandt.

04.01.2015

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig setzt bei der wirtschaftlichen Entwicklung im Freistaat vor allem auf das Wachstum der kleineren und mittleren Firmen. Zwar werbe man auch weiter darum, dass große Unternehmen nach Sachsen kommen, sagt der SPD-Landesvorsitzende und stellvertretende Ministerpräsident im Interview.

03.01.2015

In einigen Regionen Sachsens werden zunehmend Kleinkinder wegen des Crystal-Missbrauchs der Eltern aus ihren Familien genommen. Das ist ein Ergebnis einer Umfrage zu den sogenannten Inobhutnahmen im Jahr 2014. Im Landkreis Meißen etwa stieg die Zahl dieser Maßnahmen bis Mitte Dezember auf 108, während es im Vorjahr 85 waren.

03.01.2015