Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Mitteldeutschland Namenssuche für Magdeburger Nashorn-Baby: Makini, Mali oder Makena?
Region Mitteldeutschland Namenssuche für Magdeburger Nashorn-Baby: Makini, Mali oder Makena?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:26 29.12.2011
Das neugeborene Spitzmaul-Nashorn im Zoo von Magdeburg ahnt nichts davon - aber tausende Fans machen sich Gedanken über den Namen. Makini, Mali oder Makena - das sind nur drei Ideen, die der Zoo derzeit prüft. Quelle: dpa
Anzeige
Magdeburg

„Es gibt schon sehr viele Vorschläge“, berichtete Zoo-Sprecherin Regina Jembere am Donnerstag.

Makini stehe dabei in Suaheli für ruhig und ausgeglichen, Mali für Reichtum und Makena für glücklich. Für die Namenswahl könne auch erst noch ein wenig gewartet werden, um zu schauen, wie das Junge sich verhalte, sagte die Sprecherin.

Der Name für das am Heiligabend geborene Nashorn-Weibchen (rund 35 Kilogramm schon bei der Geburt) soll viele Anforderungen erfüllen. Zunächst sollen die beiden ersten Buchstaben dem Zoo-Brauch gemäß mit „Ma“ beginnen - das steht für Magdeburg, erläuterte Jembere.

Dann wird ein Name gesucht, der möglichst afrikanisch klingt - Martha oder Michaela scheiden da wohl aus. Und schließlich darf der Name nicht schon vergeben sein. Kommende Woche soll entschieden werden, wie der Zoo bei der Vergabe des Namens weiter vorgeht.

Ein Name in Suaheli würde passen. Es wird unter anderem in Kenia, Tansania und Uganda gesprochen. Spitzmaul-Nashörner sind in der afrikanischen Savanne beheimatet.

Zoo-Besucher werden sich noch etwas gedulden müssen, bis sie Nashorn-Kuh Mana (30) und ihr Junges im Zoo sehen können. Es solle erst eine enge Mutter-Kind-Beziehung entstehen. Der Kleinen gehe es aber sehr gut, sie trinke und bleibe immer bei der Mutter. „Es kann nicht mehr sehr lange dauern“, sagte die Sprecherin. Fans können den Nachwuchs per Internet-Kamera beobachten.

In freier Wildbahn leben nach Angaben des Magdeburger Zoos noch rund 4300 Spitzmaul-Nashörner. Weitere 250 Tiere sind in Zoos, in Europa waren es Ende vergangenen Jahres 74 Exemplare in 15 Zoos. Vor der jüngsten Geburt an Heiligabend meldete der Magdeburger Zoo zuletzt im Jahr 2005 Nashorn-Nachwuchs. Es war ebenfalls ein Weibchen und wurde Malindi genannt.

Der Hobby-Namensforschers Knud Bielefeld aus Ahrensburg in Schleswig-Holstein, der jährlich die beliebtesten Vornamen ermittelt, hat sich auch mit afrikanischen Vornamen beschäftigt. Von den weiblichen Vornamen zählt er auf: Maarifa, Machui, Madaha, Madiha, Mafunda, Mahbuba, Mahfudha, Maimuna, Makini, Malaika, Malenga, Mali, Malia, Malkia, Maluum, Mampezi, Manga, Mara, Marahaba, Marashi und Marjani.

Rochus Görgen, dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Das geänderte Stasi-Unterlagen-Gesetz hat erneut die Kritiker auf den Plan gerufen. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) monierte am Donnerstag erneut das Vorhaben, 45 frühere Stasi-Mitarbeiter aus der Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen nun per Gesetz zu versetzen.

29.12.2011

[gallery:500-1352355049001-LVZ] Dresden/München. Dresden. Der Autoclub ADAC hat im vergangenen Jahr Staus auf sächsischen Autobahnen auf einer Gesamtlänge von rund 4640 Kilometern registriert - 1000 mehr als noch im Jahr 2010. Insgesamt wurden etwa 2420 Einzelstaus gezählt.

29.12.2011

Die Zwickauer Terrorzelle soll nach dem Willen der Opposition Thema eines bereits bestehenden Untersuchungsausschusses im sächsischen Landtag werden. „Es geht dabei darum, inwieweit sich das Verfassungsschutz-Referat 33/34 auch mit der heute als NSU bekannten Terrorgruppe und ihrem Umfeld befasst hat - und welche Pannen es in Sachsen gab“, sagte der Linke-Abgeordnete Klaus Bartl in Chemnitz.

29.12.2011
Anzeige