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Mitteldeutschland Nashorn-Baby in Magdeburg: Mala führt Namensabstimmung
Region Mitteldeutschland Nashorn-Baby in Magdeburg: Mala führt Namensabstimmung
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16:53 12.01.2012
Das Magdeburger Nashorn-Baby ist putzmunter - und vormittags schwer aktiv. Seit Donnerstag können Besucher die Kleine vor Ort beobachten. Quelle: dpa
Magdeburg

Doch nach Ansicht des Zoos ist die Entscheidung auch nach mehr als 22 000 Stimmabgaben noch offen. „Das hat noch nichts zu bedeuten“, sagte Zoo-Sprecherin Regina Jembere. Erst in knapp zwei Wochen soll das Ergebnis feststehen.

Am Donnerstag wurde das am Heiligabend geborene Spitzmaul-Nashorn erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Es rannte durch das Gehege, stieß ihrer Mutter mit der Nase gegen das große Horn oder stand abwartend in deren Schatten. „Vom Temperament her ist es ein sehr quirliges Mädchen“, sagte die Sprecherin.

Vor allem vormittags sei das Nashorn schwer aktiv. Als „Frühaufsteher“ könne man die Kleine aber nicht bezeichnen. „Da kann man den Wecker nicht nach stellen.“ Denn mitunter stehe das Nashorn- Mädchen auch in der Nacht auf. Nachmittags, nach Erkundungsausflügen im Nashorn-Gehege, ist das Junge dann auch mal ermattet. „Nachmittags legt es sich auch schonmal hin.“

Die Kleine wiegt inzwischen rund 40 Kilogramm und hat damit binnen drei Wochen 5 Kilo zugelegt. Erwachsene Spitzmaul-Nashörner werden weit über eine Tonne schwer. Noch ernährt sich die Kleine ausschließlich von der Muttermilch - und das wird auch noch einige Wochen so bleiben. Mutter Mana frisst dagegen große Mengen Heu und Gemüse, besonders Äpfel und Möhren sind für sie Leckerbissen.

Die Namenssuche wird von „stern TV“ begleitet, die auch eine Web-Kamera installiert hatten, mit der die Geburt und die ersten Tage des Nashorn-Nachwuchses zu sehen waren. Zehntausende Menschen aus aller Welt haben die Seiten inzwischen besucht.

Für die Namenswahl hatte der Zoo als Vorgabe gemacht, dass er mit „Ma“ wie Magdeburg beginnen soll. Zudem soll der Name afrikanisch klingen. Zur Auswahl stehen nun: Madiha, Makini, Marali, Marika, Malea, Makia, Maliah und Mala. Aber auch Marie und Maria haben es auf die Top-Ten-Liste geschafft. Maria sei auch in christlichen Teilen Afrikas gängig, Marie dagegen dort eher selten, erläuterte der Zoo.

Am Donnerstagnachmittag führte Mala mit 34 Prozent der mehr als 22 000 Stimmen die Rangliste an. Danach folgten Malea (19 Prozent) und Maliah (13 Prozent). Maria und Marie lagen weit abgeschlagen bei 7 und 6 Prozent. Nicht vergeben werden kann Maleika - zu deutsch „Engelchen“. Denn so heißt bereits die 1995 geborene Schwester des Nashorn-Babys im Nachbargehege.

Rochus Görgen, dpa

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