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News Offener Brief an Merkel: DDR-Bürgerrechtler stützen die Kanzlerin

Zwölf Leipziger unterschreiben Offener Brief an Merkel: DDR-Bürgerrechtler stützen die Kanzlerin

Zahlreiche DDR-Bürgerrechtler haben die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung begrüßt. In einem am Freitag in Berlin veröffentlichten Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schreiben 47 Erstunterzeichner: „Wir unterstützen Ihre Politik der offenen Grenzen.“ Zwölf Leipziger haben ihren Namen unter das Schreiben gesetzt.

Gehört zu den Unterzeichnern: Christoph Wonneberger.
 

Quelle: Kempner

Berlin/Leipzig.  47 frühere DDR-Bürgerrechtler haben sich in einem Offenen Brief nachdrücklich hinter die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gestellt. 70 Jahre nach dem Holocaust öffne Deutschland seine Grenzen und rette Menschen aus Not und Tod. „Das ist das Land, in dem wir leben wollen, von dem wir geträumt haben“, schrieben Ex-DDR-Oppositionelle wie Werner Schulz (Berlin) und Ulrike Poppe (Potsdam) oder Heiko Lietz (Güstrow), Lothar Rochau (Halle), Erhart Neubert (Limlingerode) sowie Katrin Hattenhauer (ehemals Leipzig) und Christoph Wonneberger (Leipzig). Insgesamt unterzeichneten zwölf Leipziger das Schreiben.

Der Brief an die Kanzlerin im Wortlaut

Der Deutschen Welle sagte Hattenhauer: „Die Bürgerbewegung hat vor mehr als 25 Jahren eindrücklich gezeigt, wie man mit Mut und Ausdauer ein ganzes Land verändern kann. Mit dieser Erfahrung wollen wir unsere Stimme erheben für den Schutz asylsuchender Flüchtlinge und gegen Vorurteile und Gewalt. Wir sollten diese Herausforderung nun mit gleichem Mut, mit Hilfsbereitschaft, Kreativität und Ausdauer annehmen.“

Vor drei Wochen hatten 34 CDU-Funktionäre Merkels Politik der offenen Grenzen als nicht im Einklang mit deutschem Recht und dem CDU-Programm kritisiert. Es sei erst 25 Jahre her, dass die DDR-Bürger selbst hinter Zäunen, Stacheldraht und Mauern eingesperrt gewesen seien. „Wir wollen keine Zäune errichten, die wir für uns selbst vor mehr als 25 Jahren niedergerissen haben“, betonten die Unterzeichner mit Blick auf die Diskussion um das Schließen der Grenzen und Transitzonen. Die noch ungelösten Probleme bei der Integration der Flüchtlinge dürften „kein Grund für Abgrenzung werden“.

Von LVZ

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