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Mitteldeutschland Olympiastützpunkte in Leipzig, Chemnitz und Dresden schließen sich zusammen
Region Mitteldeutschland Olympiastützpunkte in Leipzig, Chemnitz und Dresden schließen sich zusammen
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22:13 29.11.2018
Der neue Vorstand des OSP Sachsen: Heiko Rosenthal (Bürgermeister Stadt Leipzig, Dezernat Umwelt/Ordnung/Sport), Frank Vogel (Landrat Erzgebirgskreis), Matthias Krause-Gaukstern (Referent Olympiastützpunkte DOSB), Thomas Hennig (Bürgermeister Stadt Klingenthal), Karin Orgeldinger (Sportdirektorin Ski nordisch Deutscher Skiverband), Christian Dahms (Generalsekretär Landessportbund Sachsen) und Sven Karg (Referent Leistungssport Deutscher Turner-Bund). Quelle: OSP Sachsen
Leipzig/Dresden/Chemnitz

Die beiden sächsischen Olympiastützpunkte (OSP) in Chemnitz/Dresden und Leipzig haben sich zusammengeschlossen und werden künftig den gemeinsamen OSP Sachsen bilden. Das teilten die Verantwortlichen am Donnerstag mit.

Demnach wurde die Fusion der Stützpunkte am Mittwoch von den Mitgliedern der Trägervereine einstimmig beschlossen. Der Stadt-OSP Leipzig sowie der Flächen-OSP Chemnitz/Dresden mit den Standorten Klingenthal, Oberwiesenthal und Altenberg werden ab dem 1. Januar 2019 den OSP Sachsen e.V. bilden.

"Mit langem Atem im Vorfeld ist die Fusion mit gegenseitigem Respekt reibungslos verlaufen. Ich wünsche mir, dass sich der neue OSP Sachsen so entwickelt, dass unsere Athletinnen, Athleten, Trainerinnen und Trainer die wichtigste Rolle spielen und bei internationalen Wettkämpfen mitmischen können“, resümierte Winfried Nowack, Leiter des OSP Leipzig.

Christian Dahms, neuer Vorsitzender des Vereins des OSP Sachsen, sagte dazu: „Der OSP Sachsen als nun viertgrößter Olympiastützpunkt Deutschlands ist in der Zusammenarbeit mit seinen sieben Standorten zukunftsweisend aufgestellt. Dadurch wird auch die Attraktivität des Sportstandortes Sachsen manifestiert.“ Für Sportler und Trainer würden optimale Voraussetzungen geschaffen, um sportliche Erfolge langfristig zu sichern.

Grund für den Zusammenschluss war die Leistungssportreform des Deutschen Olympischen Sportbundes von 2016, wonach es in jedem Bundesland nur noch einen OSP geben sollte. Damals erhielten neben Sachsen auch Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen den Auftrag zur Reduzierung ihrer OSPs.

Olympiastützpunkte sind Betreuungs- und Serviceeinrichtungen für Sportler und Trainer olympischer, paralympischer und deaflympischer Disziplinen. Ihre Hauptaufgabe liegt in der Sicherstellung einer hochwertigen sportmedizinischen, physiotherapeutischen, sozialen und ernährungswissenschaftlichen Beratung.

von CN

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