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Mitteldeutschland Ostdeutsche Städte gemeinsam gegen Rechts
Region Mitteldeutschland Ostdeutsche Städte gemeinsam gegen Rechts
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16:12 30.01.2010
Jena

Aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt kamen Bürgermeister, Verwaltungsmitarbeiter und Vertreter von privaten Initiativen, um Möglichkeiten zu erörtern, Zeichen gegen Rechts zu setzen. Am 13. Februar wollen die Städte in Dresden gemeinsam gegen einen geplanten Nazi-Aufmarsch protestieren.

Ein Ergebnis der Konferenz sei die Erkenntnis, dass die Städte durchaus Handlungsspielräume hätten, bilanzierte die Stadt Jena das Treffen in einer Mitteilung. Besonders wichtig seien Vertrauen und Respekt zwischen Verwaltung und zivilgesellschaftlichen Initiativen. An dieser Verständigung fehle es noch in vielen Städten. In Zukunft wollen die Kommunen ihre Kontakte intensivieren und sich gegenseitig unterstützen. Zu einem nächsten Treffen im Herbst sollen auch Vertreter von Polizei und Innenministerien eingeladen werden.

Jenas Oberbürgermeister Schröter hatte seine Amtskollegen im vergangenen Jahr in einem Brief aufgefordert, sich im Kampf gegen Rechtsextremismus stärker zu engagieren und gemeinsam mit ihren Bürgern bei Demonstrationen gegen rechte Aufmärsche Gesicht zu zeigen. In den vergangenen Jahren machten die Rechten in Thüringen immer wieder durch große Aufmärsche wie das „Fest der Völker“ auf sich aufmerksam.

dpa

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