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Mitteldeutschland Protest-Camp für Flüchtlinge will weiter vor der Dresdner Semperoper bleiben
Region Mitteldeutschland Protest-Camp für Flüchtlinge will weiter vor der Dresdner Semperoper bleiben
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13:51 01.03.2015
Das Protestcamp der Flüchtlinge vor der Dresdner Semperoper. Quelle: dpa
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Dresden

Nach Angaben der Polizei war das kleine Zeltlager am Samstagabend als Demonstration angemeldet worden. Von zunächst 120 Teilnehmern seien am Sonntag noch etwa 40 übrig geblieben.

Am Vormittag soll es ein Gespräch mit der Stadt als Versammlungsbehörde geben. Die Initiatoren wollen am Nachmittag über das weitere Vorgehen informieren.  Die Zelte waren für eine am Samstagnachmittag auf dem Theaterplatz organisierte Kundgebung errichtet worden und dienten ursprünglich dazu, die Teilnehmer mit Essen zu versorgen. Mehrere Tausend Menschen hatten danach friedlich für die Belange von Flüchtlingen demonstriert.

Dresden war bewusst für die bundesweit beworbene Aktion ausgewählt worden, da hier die islamkritische Pegida-Bewegung entstand. Redner warfen Pegida vor, ein rassistisches Klima gefördert zu haben. Nach dem Treffen auf dem Theaterplatz zogen die Demonstranten zu beiden Seiten der Elbe durch die Stadt. Die Veranstalter sprachen von mehr als 5000 Teilnehmern, die Polizei von 3500. Zu der Aktion hatten Flüchtlingsorganisationen aufgerufen.

LVZ

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