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RTL startet Sendebetrieb über DVB-T

Leipzig/Halle. Sechs Sender der Mediengruppe RTL sind in der Region Leipzig/Halle jetzt auch über das digitale terrestrische Fernsehen DVB-T zu empfangen.

. Am Montag fiel in Leipzig symbolisch die Klappe zum Sendestart. Wer RTL, VOX, RTL II und SUPER RTL sowie die Pay-TV-Kanäle RTL-Crime und -Passion schauen will, muss jedoch einen zusätzlichen Receiver anschaffen.

Die Geräte sind seit einigen Wochen im Elektrohandel für 99 Euro erhältlich. Wie viele Menschen sich bereits für den Kauf und damit für die RTL-Programme entschieden haben, konnten die Verantwortlichen am Montag noch nicht sagen. 1,3 Millionen Haushalte können theoretisch erreicht werden.

Für RTL markiere der Sendestart zugleich den Einstieg in ein neues Business-Modell, sagte André Prahl, Verantwortlicher für die Programmverbreitung der RTL-Mediengruppe. Mit der Aufnahme der „zwei erfolgreichen Pay-TV-Programme“ ins DVB-T-Angebot sollen künftig mehr jüngere Zuschauer für das terrestrische Fernsehen begeistert werden.

RTL-Crime und der Soap-Sender Passion werden zwölf Monate lang kostenfrei angeboten, danach müssen die Zuschauer zahlen. Sämtliche Programme werden im neuen Format MPEG-4 ausgestrahlt. Das bringe mehr Kapazitäten - und damit den Raum für die Pay-TV-Kanäle - mit sich als das herkömmliche MPEG-2. Mit der alten Technik sind die RTL-Sender nicht zu empfangen. „Neue technische Entwicklungen zwingen zum Kauf neuer technischer Geräte“, sagte der Direktor der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, Martin Heine.

„Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung im Werbebereich muss es den Privaten möglich sein, neue Geschäftsmodelle auszuprobieren“, sagte Martin Deitenbeck, Geschäftsführer der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM). Man werde sehen, wie die Zuschauer auf das Angebot der kostenpflichtigen Zusatz-Receiver eingehen.

Der Präsident des Medienrates der SLM, Kurt-Ulrich Mayer, betonte, er sei RTL „sehr dankbar“ für den Einstieg ins DVB-T in Leipzig/Halle. Jahrelang habe man sich um die Privatsender bemüht. Lange hätten sie abgewinkt. Nun sei die ProSieben/Sat.1-Gruppe „herzlich eingeladen, alsbald nachzuziehen“, sagte Mayer.

dpa

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