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Rentenversicherung in Mitteldeutschland erwartet Anstieg der Altersarmut

Rentenversicherung in Mitteldeutschland erwartet Anstieg der Altersarmut

Die Rentenversicherung Mitteldeutschland erwartet im Osten in den nächsten Jahren einen Anstieg der Altersarmut. Der Anteil der Menschen, die Grundsicherung im Alter bekommen - deren Rente also niedriger als der Hartz-IV-Satz ist - werde „tendenziell steigen“, sagte Geschäftsführer Wolfgang Kohl am Montag in Leipzig.

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Die Rentenversicherung Mitteldeutschland erwartet im Osten in den nächsten Jahren einen Anstieg der Altersarmut.

Quelle: dpa

Leipzig. Bislang liege der Prozentsatz der Rentenaufstocker bundesweit bei zwei Prozent. Im Osten werden sich laut Kohl die gebrochenen Erwerbsbiografien nach dem Mauerfall und die häufige Arbeit im Niedriglohnsektor auswirken.

„Das Thema Altersarmut ist in den neuen Bundesländern aber nicht nur ein Thema der Rentenversicherung“, sagte Kohl. Auch sonstige Einkommen - etwa aus Betriebsrenten oder Erbschaften - seien im Osten einfach geringer.

Die Ostdeutschen seien viel stärker von der Rente abhängig als die Westdeutschen. Während im Osten 92 Prozent des Alterseinkommens aus der Rente kämen, seien es im Westen lediglich 59 Prozent.

Das Problem der Altersarmut lasse sich mit den Mitteln der Rentenversicherung nicht lösen, wenn es das erklärte politische Ziel bleibe, die Beiträge stabil zu halten, betonte Kohl. „Wir brauchen mehr Geld im System.“ Am explodierenden Niedriglohnsektor könne die Rentenversicherung nichts ändern, fügte er hinzu.

Die von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ins Gespräch gebrachte Zuschussrente halte er für „wenig geeignet, um die Probleme, die mit der Altersarmut kommen, zu bewältigen“. Wichtige Gruppen wie Selbstständige oder die Menschen mit unsteten Arbeitsbiografien würden damit gar nicht erreicht.

dpa

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