Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Mitteldeutschland Richter drängt auf Ende der Beweisaufnahme im NSU-Prozess
Region Mitteldeutschland Richter drängt auf Ende der Beweisaufnahme im NSU-Prozess
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:17 29.06.2017
Beate Zschäpe im NSU-Prozess am 20.6. im Gerichtssaal des Oberlandesgerichts München. Quelle: dpa
Anzeige
München - 

Im NSU-Prozess gegen die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe und vier weitere Angeklagte drängt das Gericht auf ein Ende der Beweisaufnahme. „Nach nunmehr über vier Jahren kommt dem Beschleunigungsgebot besondere Bedeutung zu“, sagte der Vorsitzende Richter Manfred Götzl am Donnerstag. Das Oberlandesgericht München habe schon vor mehreren Monaten mitgeteilt, dass seine Fragen beantwortet seien. Die Beweisaufnahme werde inzwischen „nur noch von Verfahrensbeteiligten gesteuert“.

Die für Donnerstag vorgesehene erneute Anhörung des psychiatrischen Sachverständigen Henning Saß war bereits nach wenigen Sekunden beendet, weil keine Prozesspartei noch Fragen an ihn hatte.

Zschäpe lebte fast 14 Jahre mit den Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt im Untergrund. Die beiden Männer sollen während dieser Zeit zehn Menschen ermordet haben, neun aus rassistischen Motiven. Zschäpe ist als drittes und einzig überlebendes Mitglied des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ wegen Mittäterschaft an allen Verbrechen angeklagt. 

Von LVZ

Das Geschäftsklima in Ostdeutschland befindet sich nach Ansicht des Dresdner Ifo Institutes auf einem neuen Allzeithoch. Der Indexwert für die gewerbliche Wirtschaft habe im Juni kräftig zugelegt.

29.06.2017

Seit 25 Jahren verkauft eine Treuhand-Nachfolgerin Äcker, Seen und Wälder im Osten. Sie hat sich nicht nur Freunde gemacht. Doch noch sind nicht alle Flächen vergeben.

29.06.2017

Die Bürgermeister auf dem Land fühlen sich beim Breitbandausbau in Sachsen abgekoppelt und fordern eine Kurskorrektur. Flächendeckender Breitbandausbau sei eines der wichtigsten Vorhaben, um Deutschland zukunftssicher zu gestalten. Das könne nicht auf Kommunen abgewälzt werden.

02.07.2017
Anzeige