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Rößler für bessere Beziehungen zu Russland - Dialog nach Protesten

Rößler für bessere Beziehungen zu Russland - Dialog nach Protesten

Sachsens Landtagspräsident Matthias Rößler hat bessere Beziehungen zu Russland angemahnt. „Lasst Deutsche und Russen im Gespräch bleiben. Der Sächsische Landtag sollte den guten Kontakt zur Partnerregion Omsk pflegen“, sagte er am Montag in seiner Neujahrsansprache vor 450 geladenen Gästen im Foyer des Landtages.

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Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler.

Quelle: . Landtag Sachsen

Dresden. „Nicht nur die Ukraine, auch Russland gehört zu Europa.“

Es gehe darum, die Ukraine und Russland in eine europäische Friedensordnung einzubinden. „Dabei muss die Souveränität der Ukraine gewahrt und die Modernisierungspartnerschaft mit Russland wiederbelebt werden. Warum geht es nur um Sanktionen“, fragte der Landtagspräsident kritisch.

Rößler ging nur kurz auf die montäglichen Demonstranten in Dresden ein, ohne den Namen „Pegida“ in den Mund zu nehmen. Pegida steht für „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ und demonstriert seit Wochen gegen eine angebliche Überfremdung in Deutschland. „Möge mehr Vertrauen herrschen und möge Polarisierung vermieden werden zwischen ’denen da oben’ und ’denen da unten’“, sagte der Präsident. Er erinnerte an eine Umfrage, wonach nicht einmal zehn Prozent der Deutschen glauben, dass Politiker und Journalisten ihnen die Wahrheit sagen.

„Fühlt sich eine große Mehrheit in diesem Land von Meinungsmachern und Eliten betrogen? Manche rufen das auf Dresdens Straßen“, sagte Rößler. Oder würden nicht vielmehr in einer komplexen Gesellschaft viele Interessengruppen mit ihren eigenen Wahrheiten existieren. Wenn es keinen einheitlichen Volkswillen gebe, dann spielten Dialog, Konsens und Kompromiss eine umso größere Rolle: „Diesen Dialog zu führen, den Konsens in unserer Gesellschaft herzustellen und Kompromisse zu schließen, ist eine unserer vornehmsten Aufgaben“, schloss der Landtagspräsident.

lvz

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