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News Ruhepause für die Dresdner Frauenkirche: Gotteshaus schließt für fünf Tage

Ruhepause für die Dresdner Frauenkirche: Gotteshaus schließt für fünf Tage

Die Dresdner Frauenkirche schließt vom 9. bis zum 13. Januar ihre Türen. Grund dafür sind Wartungs- und Reparaturarbeiten, die nicht während des laufenden Betriebes machbar sind, teilte die Stiftung Frauenkirche mit.

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Wie im Vorjahr stehen in der Frauenkirche wieder einige Sanierungsarbeiten an.

Quelle: Franziska Schmieder

Dresden. Auch die Kuppel ist in dieser Woche gesperrt. Ab dem 14. Januar, 10 Uhr, ist das Gotteshaus am Dresdner Neumarkt wieder offen.

Bis dahin übernehmen Maler, Tischler und Putzkolonnen die Regie im Kirchraum, in Treppenhäusern und auf Emporen. Bemalte Oberflächen müssten von Staub befreit, Schäden am Gestühl beseitigt und die Böden gereinigt werden. Regelmäßige Wartungs- und Erhaltungsarbeiten seien unverzichtbar, um das Bauwerk für kommende Generationen zu bewahren. „Wir wollen die Kirche kontinuierlich pflegen, können und wollen sie aber nicht in einen künstlichen Neuzustand versetzen", erklärt Thomas Gottschlich, Leitender Architekt des Gebäudemanagements der Stiftung Frauenkirche.

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Dresden. Die Dresdner Frauenkirche schließt vom 9. bis zum 13. Januar ihre Türen. Grund dafür sind Wartungs- und Reparaturarbeiten, die nicht während des laufenden Betriebes machbar sind, teilte die Stiftung Frauenkirche mit. Auch die Kuppel ist in dieser Woche gesperrt. Ab dem 14. Januar, 10 Uhr, ist das Gotteshaus am Dresdner Neumarkt wieder offen.

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„Helfen Sie uns, das Bauwerk zu bewahren, damit es auch weiterhin Ort der Verkündigung, der Musik und der Begegnung sein kann", bittet Stiftungsgeschäftsführerin Christine Kageneck um Spenden.

Die spätbarocke Frauenkirche war 1726 bis 1743 erbaut worden. Nach der Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg 1945 stürzte sie ein. Wiederaufbaubemühungen zu DDR-Zeiten scheiterten, zur Wendezeit dann bat eine Bürgerinitiative mit dem „Ruf aus Dresden" um Hilfe. Ab 1994 wurde die Kirche unter Verwendung von Trümmerresten und -steinen wiedererrichtet.

Rund drei Viertel der Baukosten kamen aus Spenden, auch aus den Staaten der ehemaligen Alliierten. Die Kirche gilt daher als Symbol für Frieden und Versöhnung. Seit der Weihe 2005 kamen rund 12,6 Millionen Besucher zur Besichtigung, zu Gottesdiensten oder Konzerten.

dpa / sl

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