Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Mitteldeutschland Rund 200 Menschen bei Chemnitzer Ostermarsch gegen Krieg
Region Mitteldeutschland Rund 200 Menschen bei Chemnitzer Ostermarsch gegen Krieg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:06 30.03.2018
Rund 200 Menschen bei Chemnitzer Ostermarsch gegen Krieg (Symbolbild) Quelle: dpa
Anzeige
Chemnitz

Mehr als 200 Menschen haben am Karfreitag beim Ostermarsch durch die Chemnitzer Innenstadt unter dem Motto «Abrüsten statt aufrüsten!» für den Frieden und die Abschaffung von Atomwaffen demonstriert. «Wir fordern Abrüstung für das Leben und die Zukunft, für Klima und Umwelt», sagte Reiner Braun, Co-Vorsitzender des International Peace Bureau, bei der Auftaktkundgebung am Rathaus laut Redemanuskript. Er warnte vor einer Verdopplung der Rüstungsausgaben in Deutschland und verlangte den schnellen Abzug der Bundeswehr aus «meist völkerrechtswidrigen Interventionskriegen».

Ostern 2018 gelte zudem die Sympathie und Solidarität den Menschen in Afrin und den Kurden. «Keine Ausweitung des Krieges auf den Irak und Frieden in Syrien durch Verhandlungen», mahnte er.

Braun kritisierte zugleich den Umgang der NATO mit Russland und die «Vergiftung des Denkens» im Zusammenhang mit dem Nervengift-Anschlag auf einen russischen Ex-Agenten in England. «Wir sagen "Nein" zu Feindbildkonstruktionen und ein tiefes "Ja" zur Freundschaft und Partnerschaft mit Russland.» Es brauche ein deutliches und vielfaches «Nein zum Krieg» in Tradition der Ostermärsche. «Abrüsten ist das Gebot der Stunde». Eine weitere Friedensdemonstration ist mit der Osterfriedenswanderung in der Sächsischen Schweiz am Montag geplant.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind auf vielen Gebieten eng verflochten. Ihre politischen Vertreter diskutierten in Leipzig, welche Chancen sich aus dieser Konstellation ergeben. Dabei mussten sie ungeplant den Schulterschluss proben.

30.03.2018

Seit 2016 nimmt die Zahl der Häftlinge in Sachsen zu. Die Gefängnisse sind überbelegt, das Sicherheitsrisiko steigt - für Insassen und Bedienstete. Nun überdenkt die Regierung ihr Konzept.

30.03.2018

Im Notfall zählt jede Minute. Eigentlich soll der Rettungsdienst binnen zwölf Minuten vor Ort sein. In Sachsen wird diese Frist aber immer öfter überschritten.

30.03.2018
Anzeige