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Mitteldeutschland Sachsen drohen hohe Mehrkosten im Schulwesen
Region Mitteldeutschland Sachsen drohen hohe Mehrkosten im Schulwesen
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21:43 13.12.2009
Quelle: Volkmar Heinz
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Chemnitz

Grund dafür sei, dass die großen Lehrergewerkschaften im Freistaat es ablehnten, die auslaufenden Verträge für die Pädagogen in ihrer jetzigen Form fortzusetzen. Das haben Vertreter der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und des Sächsischen Lehrerverbandes (SLV) am Wochenende in Dresden dem Finanz- und Kultusministerium gesagt, hieß es. In diesem ersten Spitzengespräch wollte das Land die Möglichkeit neuer tariflicher Sonderregelungen an Schulen ausloten.

Der Bezirkstarifvertrag von 2005 läuft im Juli 2010 aus. In diesem Vertrag hatten sich die Lehrer an Mittelschulen und Gymnasien für fünf Jahre mit deutlichen Arbeitszeit- und damit einher gehenden Gehaltskürzungen einverstanden erklärt. So sollten Entlassungen von Kollegen wegen sinkender Schülerzahlen vermieden werden. Wenn der Vertrag ausläuft, kehren die davon betroffenen Lehrer automatisch auf das volle Tarifniveau zurück, von dem sie derzeit nur 84 Prozent erreichen. Durch den Gehaltssprung von 16 Prozentpunkten kommt es nach Hochrechnung der GEW zu den 100 Millionen Euro Mehrkosten pro Schuljahr.

dpa

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