Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Mitteldeutschland Sachsen legt Bildungskurse für Flüchtlinge über 18 Jahren auf
Region Mitteldeutschland Sachsen legt Bildungskurse für Flüchtlinge über 18 Jahren auf
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:05 17.04.2018
Flüchtlinge in Sachsen sollen künftig mit einem Bildungskurs besser auf Ausbildung oder Beruf vorbereitet werden. (Symbolfoto) Quelle: dpa
Anzeige
Dresden

Der erste Kurs mit 400 Plätzen beginnt im Herbst, zwei weitere Durchgänge sollen bis 2021 folgen. Das Modellprojekt wird wissenschaftlich begleitet. Aus dem Landeshaushalt fließen dafür 7,2 Millionen Euro an die Träger - Landkreise oder kreisfreie Städte. Über 18-jährige und nicht mehr schulpflichtige Flüchtlinge in Sachsen sollen mit dem 18-monatigen Bildungskurs besser auf Ausbildung oder Beruf vorbereitet werden.

Vielen jungen Geflüchteten fehlen laut Köpping eine ausreichende schulische Bildung und ein entsprechender Schulabschluss, die Voraussetzung für derzeitige Angebote der Bundesagentur für Arbeit sind. Die sächsische Maßnahme soll die Lücke füllen helfen; die Teilnehmer erwerben eine berufsbereichsbezogene Grundbildung und absolvieren betriebliche Praktika.

Das Nachholen von Bildung sei unerlässlich für den Zugang zu Ausbildung und Arbeitsmarkt sowie die Integration, erklärte Köpping. „Für die geflüchteten Menschen bedeutet die Teilnahme eine große Chance für den Schritt in eine selbstbestimmte Zukunft in unserem Land.“

Von LVZ

Seit Ende 2017 hält kein ICE mehr in Jena. Das sorgt für Verärgerung in der Thüringer Industrie- und Universitätsstadt. Nun soll es zumindest eine Alternative geben, um schneller nach Leipzig zu kommen.

17.04.2018

Die neue Bundesregierung scheint ein Thema wiederentdeckt zu haben, das zuletzt eher aus den Schlagzeilen verschwunden war: den Aufbau Ost. In Sachsen und anderswo weckt das neue Hoffnungen.

17.04.2018

Sachsens Ministerpräsident Kretschmer (CDU) sieht die von den norddeutschen Bundesländern geplante Umwandlung des Reformationstags in einen Feiertag skeptisch. Das verteuere die Arbeit.

18.04.2018
Anzeige