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Sachsen rechnet ab 2015 mit weniger Steuereinnahmen als erwartet

Sachsen rechnet für 2015 und 2016 mit insgesamt 148 Millionen Euro weniger Steuereinnahmen als bisher geschätzt. Das teilte das Finanzministerium am Donnerstag in Dresden in Auswertung der November-Steuerschätzung mit.

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Die Wirtschaft läuft nicht mehr so rund. Die Steuereinnahmen dürften geringer ausfallen als erwartet.

Quelle: Tobias Hase

Dresden. „Der Freistaat Sachsen kann sich dem Trend der aktuellen Steuerschätzung nicht entziehen“, sagte Finanzminister Georg Unland (CDU).

Allerdings relativieren sich die Einbußen beim Blick auf die Gesamtzahlen: 2015 sinken die Erwartungen bezogen auf die Steuerschätzung im Mai um 107 Millionen Euro auf 12,28 Milliarden Euro. Im Jahr 2016 sollen die Steuereinnahmen bei 12,62 Milliarden Euro liegen - 41 Millionen weniger als prognostiziert.  Nach Angaben des Finanzministeriums ergeben sich damit weniger Spielräume im Doppelhaushalt 2015/2016. Unland verwies darauf, dass die Prognose wegen konjunktureller Risiken mit Unsicherheiten behaftet ist.

In diesem Jahr fällt das Ergebnis im Vergleich zur Mai-Schätzung voraussichtlich noch einmal höher aus - um 111 Millionen Euro. Sachsen hofft für 2014 auf Steuereinnahmen von insgesamt 12,05 Milliarden Euro.

Auch bei den Kommunen gibt es Grund zur Hoffnung. Im laufenden Jahr entwickle sich insbesondere das Aufkommen der Gewerbesteuer sehr positiv, hieß es weiter. Dies trage maßgeblich dazu bei, dass die Steuereinnahmen der Städte und Gemeinden insgesamt fünf Prozent höher als 2013 liegen dürften. Für die beiden Folgejahre wurden 33 Millionen Euro beziehungsweise 40 Millionen Euro höhere Steuereinnahmen als noch im Mai erwartet. 2015 wären das insgesamt 2,95 Milliarden Euro, 2016 dann 3,04 Milliarden Euro.

dpa

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