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Mitteldeutschland Sachsen rechnet mit Entscheidung zu Homann im April
Region Mitteldeutschland Sachsen rechnet mit Entscheidung zu Homann im April
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15:32 12.04.2018
Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk von Sachsenmilch am Standort Leppersdorf. Noch im April soll sich entscheiden, ob auch Homann nach Leppersorf zieht. Quelle: dpa
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Leppersdorf - 

Das sächsische Wirtschaftsministerium erwartet noch im April eine Entscheidung, ob der Feinkosthersteller Homann seine Produktion ins sächsische Leppersdorf verlagert oder im niedersächsischen Dissen bleibt.

„Erst sollen die Mitarbeiter informiert werden, aber wir denken, dass es noch im April eine Entscheidung gibt“, sagte ein Ministeriumssprecher am Donnerstag. Die Unternehmensgruppe Theo Müller, zu der Homann gehört, wollte sich dazu auf Anfrage nicht äußern.

Der Homann-Aufsichtsrat hatte im Juni 2017 den Umzug nach Sachsen beschlossen, die Pläne zum Jahreswechsel dann aber überraschend wieder auf den Prüfstand gestellt. Anfang April hatte der niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) in einem Interview gesagt, er habe „den ernsthaften Eindruck“, dass die Unternehmensgruppe Theo Müller am Standort Dissen festhält.

630 Millionen Euro Umsatz

In Leppersdorf betreibt Müller bereits eine große Molkerei. Homann ist vor allem für seine Feinkostsalate bekannt. Der Umsatz liegt bei rund 630 Millionen Euro. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 3000 Mitarbeiter. Am 19. Dezember hatte der Freistaat einen Investitionszuschuss in Höhe von 11,3 Millionen Euro gewährt.

Von LVZ

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