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Sachsen verliert gut ausgebildete Fachkräfte - Mehrheit geht nach Bayern

Sachsen verliert gut ausgebildete Fachkräfte - Mehrheit geht nach Bayern

Während es Arbeitgebern in Sachsen zunehmend schwerer fällt, Fachkräfte zu finden, pendeln viele Gutausgebildete in den Westen. Das beobachtet die Bundesagentur für Arbeit (BA) insbesondere in den Berufen mit Fachkräfteengpässen, wie bei Ärzten, Ingenieuren, Technikern, Elektrikern und Mechanikern.

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Während es Arbeitgebern in Sachsen zunehmend schwerer fällt, Fachkräfte zu finden, pendeln viele Gutausgebildete in den Westen.

Quelle: dpa

Leipzig. Hauptgrund für die auspendelnden Fachkräfte sind nicht wie in der Vergangenheit fehlende Arbeitsplätze im Osten, sondern hauptsächlich die besseren Verdienstmöglichkeiten im Westen, berichtet die Leipziger Volkszeitung (Sonnabend-Ausgabe).

Über 132.000 Sachsen pendeln zur Arbeit in andere Bundesländer, allein 30.000 davon nach Bayern, weitere 40.000 in andere westliche Bundesländer. „Das ist etwas völlig Normales“, sagt Jutta Cordt, Chefin der Regionaldirektion der BA in Sachsen. Der Freistaat nimmt mit einer Auspendlerquote von neun Prozent deutschlandweit den zwölften Platz ein. Prozentual die meisten Auspendler hat Brandenburg, gefolgt von Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und Bremen. „Sorge bereiten mir aber die Pendlerströme aus den Berufen, die in Sachsen stark nachgefragt sind“, sagt Cordt.

Neben Ingenieuren, Technikern und Elektrikern seien das auch Ärzte, Fachkräfte anderer Gesundheitsberufe und Mechaniker. „In diesen Berufen gibt es bereits jetzt Engpässe in der Besetzung freier Stellen. Die Vermittlung fällt nicht leicht.“ Hauptgrund für die auspendelnden Fachkräfte sind laut Cordt nicht wie in der Vergangenheit fehlende Arbeitsplätze im Osten, sondern hauptsächlich die besseren Verdienstmöglichkeiten im Westen.

Andreas Dunte

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