Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Sachsen will sich vor Cyber-Angriffen schützen - Computerkriminalität nimmt zu

Sachsen will sich vor Cyber-Angriffen schützen - Computerkriminalität nimmt zu

Sachsen will sich besser vor Cyber-Angriffen schützen und sieht Computerkriminalität als ernste Gefahr. Innenminister Markus Ulbig (CDU) berief am Montag ein Expertengremium zu diesem Thema.

Voriger Artikel
Sächsische Liberale für geringeren Anteil erneuerbarer Energie
Nächster Artikel
Chemnitzer protestieren friedlich gegen Auftakt von NPD-Tour in Sachsen

Sachsen will sich besser vor Cyber-Angriffen schützen.

Quelle: dpa

Dresden. Auf einer Konferenz in Dresden debattierte er mit Fachleuten aus Wirtschaft, Polizei, Rettungsdiensten und Verwaltungen über mögliche Angriffspunkte und Schutzmechanismen. „Daten sind die Ölquelle des 21. Jahrhundert“, machte Arne Schönbohm, Präsident des Vereins Cyber-Sicherheitsrat Deutschland, die Begehrlichkeiten Krimineller klar. Jeden Tag gebe es bundesweit rund 30.000 Datenangriffe.

Schönbohm schilderte einen Fall, wo in den Niederlanden der Betrieb in einem Krankenhaus nach einem Hacker-Angriff zusammenbrach. Die Organisierte Kriminalität verdiene heute im Internet schon mehr als bei Drogengeschäften. Nach Angaben des Landeskriminalamtes Sachsen gab es im Freistaat in Einzelfällen schon Versuche, auf das Netz der Polizei zuzugreifen. „Unser Ziel muss es sein, den Schutz der sogenannten kritischen Informationsinfrastruktur kontinuierlich zu verbessern. Der Staat und die Verwaltung müssen Vorbild sein bei der Datensicherheit“, erklärte Ulbig.

Sachsen registriert wie andere Länder wachsende Fallzahlen bei der Computerkriminalität via Internet. Auch der dabei verursachte Schaden nimmt zu und lag 2011 bereits bei 2,1 Millionen Euro (2010: 1,35 Millionen Euro). Die Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus und machen sich Sorgen, dass Datendiebstahl selbst zu Erpressungen genutzt werden kann. Allerdings scheint eine völlige Sicherheit angesichts des globalen Datentransfers kaum möglich. Auf der Konferenz in Dresden wurden dazu Zahlen genannt. Demnach werden täglich weltweit 290 Milliarden E-Mails geschrieben und pro Jahr etwa 18 Milliarden Computerprogramme heruntergeladen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Mitteldeutschland
  • Zeitung in Schulen

    Herzlich willkommen bei den Schulprojekten der Leipziger Volkszeitung und ihrer Regionalausgaben. mehr

  • LVZ-Reisemarkt

    Lust auf Urlaub? Der LVZ Reisemarkt präsentiert am 2. und 3. Februar 2018 Traumziele fern und nah. Alle Infos zu den Ausstellern und zum Programm g... mehr

  • LVZ-Fahrradfest 2018
    Logo LVZ-Fahrradfest

    Das 14. LVZ-Fahrradfest lädt am 29. April 2018 wieder Radler ein, gemeinsam in die Pedalen zu treten. Alle Infos zum Event finden Sie in unserem Sp... mehr

  • Geld für Vereine der Region
    Mikrologo Angestust

    Mit der Aktion „Angestupst“ unterstützen LVZ und Sparkasse Leipzig die Vereine der Region. Die aktuelle Runde läuft. mehr

  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album 2
    Leipzig-Album 2

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Digital Abo

    "LVZ Digital Abo" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kön... mehr