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Sachsens Autohändler erwarten 2010 erhebliche Umsatzeinbußen

Sachsens Autohändler erwarten 2010 erhebliche Umsatzeinbußen

Sachsens Autohändler erwarten ein schwieriges Jahr mit erheblichen Umsatzeinbußen. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa. Nach dem Auslaufen der Abwrackprämie im Vorjahr rechnen nun viele Verkäufer mit einem Einbruch vor allem im Neuwagengeschäft.

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Sachsens Autohändler erwarten ein schwieriges Jahr mit erheblichen Umsatzeinbußen.

Quelle: Volkmar Heinz

Dresden. Fusionen, Entlassungen und Insolvenzen können die Folge sein. Der Branche steht nach eigenen Angaben ein „noch nie dagewesener Strukturwandel“ bevor.

„2009 war ein absolutes Ausnahmejahr, nun kommen wir langsam wieder in der Realität an“, sagte der Präsident des Landesverbandes des Kraftfahrzeuggewerbes Sachsen, Wolfgang Seifert. Der Bundesverband geht davon aus, dass 2010 rund eine Million Fahrzeuge weniger als im Vorjahr verkauft werden. Das macht sich auch in Sachsen bemerkbar: Bereits in den ersten Wochen des neuen Jahres sei der Absatz zurückgegangen. Jeder Betrieb müsse deshalb Einsparmöglichkeiten überprüfen - vom Service bis hin zum Verkauf.

Einige Händler werden auch über Fusionen oder Schließungen nachdenken müssen. „Mit einer dramatischen Pleitewelle rechnen wir aber nicht“, sagte Seifert. Viele Händler hätten dank der Abwrackprämie ein kleines Polster gebildet.

Bei den Autohändlern macht sich der Umsatzrückgang schon bemerkbar. „Vor allem Privatleute bleiben als Kunden weg“, sagte Geschäftsführer Lutz Puschmann von der Autozentrale Mittelsachsen. Alle, die sich ein neues Auto kaufen wollten, hätten dies im Vorjahr bereits getan. Dafür erhole sich der Markt für Gebrauchtwagen langsam, auch von Firmen gebe es verstärkt Anfragen. Nach dem Krisenjahr 2009 setzen sie nun wieder auf Leasing oder Neuwagen. Auch das Winterwetter beschert der Vertragswerkstatt Kunden: „Es gab viele Blechschäden und damit einige Reparaturen“, so Puschmann.

Die markenunabhängigen, freien Werkstätten, erwarten dagegen leichte Umsatzeinbußen. Mit dem Kauf von Neuwagen sind zahlreiche Garantieleistungen verbunden, die meist die angeschlossenen Vertragswerkstätten anbieten. „Der Kunde kann nicht selbst entscheiden, das verzerrt den Wettbewerb“, sagte der Sprecher der freien Werkstätten in Sachsen, Holger Winter. Dennoch blickt Winter verhalten optimistisch in das neue Jahr. Die Menschen seien auf ihr Auto angewiesen, auch in Krisenzeiten. Und freie Werkstätten seien oftmals preiswerter.    Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurden in Sachsen 2009 mehr als 160 000 fabrikneue Pkw zugelassen. Anreiz für den Kauf eines neuen Autos sei vor allem die Abwrackprämie gewesen. Im Jahr 2008 kauften die Sachsen nur rund 117 000 Neuwagen.

dpa

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