Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Sachsens FDP-Chef Zastrow verteidigt Bildungspaket

Sachsens FDP-Chef Zastrow verteidigt Bildungspaket

Sachsens FDP-Chef Holger Zastrow hat das vor einer Woche von der Koalition beschlossene Bildungspaket für den Freistaat verteidigt. Er forderte am Donnerstag zugleich alle Akteure auf, konstruktiv am Beseitigen des Lehrermangels mitzuwirken.

Voriger Artikel
Fast 18.000 Flurstücke in Sachsen noch „Volkseigentum" - Leipzig deutlich vor Dresden
Nächster Artikel
Sachsen kündigt gemeinsame Frauenhaft mit Sachsen-Anhalt

Der Fraktions- und Landesvorsitzende der sächsischen FDP, Holger Zastrow, verteidigte am Donnerstag das beschlossene Bildungspaket für den Freistaat. (Archivbild)

Quelle: dpa

Dresden. „Parteipolitisches Geplänkel und das Auskurieren verletzter Eitelkeiten helfen kein Stück weiter“, erklärte Zastrow. „Vielleicht mag mein Appell in Richtung Opposition und Gewerkschaften vergeblich sein - ich hoffe aber, dass er zumindest in der CDU-Landtagsfraktion fruchtet“, so Zastrow mit Blick auf Kritik auch aus Reihen seines Koalitionspartners.

Zastrow, der auch Chef der FDP-Landtagsfraktion ist, verwies darauf, dass die Wurzel des Lehrermangels in Fehlentwicklungen der 90er Jahre begründet sei. Damals - die CDU regierte bis 2004 allein in Sachsen - waren trotz zurückgehender Schülerzahlen keine Lehrer entlassen worden. Auch die SPD - von 2004 bis 2009 in Regierungsverantwortung - habe nicht gegengesteuert. Somit sei die Altersstruktur in eine Schieflage geraten und Sachsen müsse jetzt enorme Altersabgänge von Lehrern verkraften, verwies Zastrow.

Wer in den vergangenen beiden Jahrzehnten sozial- und arbeitsmarktpolitische Erwägungen über bildungspolitische Vernunft gestellt habe und heute die Lösung der daraus entstandenen Probleme kritisierte, handle scheinheilig. Dies werfe er der SPD und den Gewerkschaften vor, aber auch einzelnen CDU-Bildungspolitikern, aus deren Reihen mit die schärfste Kritik kommt, so Zastrow.

Die Koalition will in den nächsten Jahren mehr als 200 Millionen Euro investieren, um Lehrer und Referendare einzustellen und die Ausbildung der Pädagogen zu verbessern. Der Opposition, Lehrerverbänden, Gewerkschaften und einzelnen CDU-Politikern geht das nicht weit genug. Kritik kam auch von Universitäten, die Lehrer ausbilden.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Mitteldeutschland
  • Zeitung in Schulen

    Herzlich willkommen bei den Schulprojekten der Leipziger Volkszeitung und ihrer Regionalausgaben. mehr

  • LVZ-Reisemarkt

    Lust auf Urlaub? Der LVZ Reisemarkt präsentiert am 2. und 3. Februar 2018 Traumziele fern und nah. Alle Infos zu den Ausstellern und zum Programm g... mehr

  • LVZ-Fahrradfest 2018
    Logo LVZ-Fahrradfest

    Das 14. LVZ-Fahrradfest lädt am 29. April 2018 wieder Radler ein, gemeinsam in die Pedalen zu treten. Alle Infos zum Event finden Sie in unserem Sp... mehr

  • Geld für Vereine der Region
    Mikrologo Angestust

    Mit der Aktion „Angestupst“ unterstützen LVZ und Sparkasse Leipzig die Vereine der Region. Die aktuelle Runde läuft. mehr

  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album 2
    Leipzig-Album 2

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Digital Abo

    "LVZ Digital Abo" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kön... mehr