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Mitteldeutschland Sachsens Jusos fordern Gemeinschaftsschulen im Freistaat
Region Mitteldeutschland Sachsens Jusos fordern Gemeinschaftsschulen im Freistaat
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10:50 15.03.2018
Schüler im Unterricht (Symbolbild) Quelle: dpa
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Leipzig/Dresden

Sachsens Jusos, die Jugendorganisation der SPD im Freistaat, sprechen sich für die Einführung der Gemeinschaftsschule in Sachsen aus. Auf der Landesdelegiertenkonferenz zu Beginn des Pfingstwochenendes steckten sie die Leitlinien für die zweite Hälfte der Regierungszeit von SPD und CDU in Sachsen sowie für die anstehende Bundestagswahl ab.

Die jungen Sozialdemokraten wollen mit ihrem Antrag zur Bildungspolitik den Kurs der Landes-SPD korrigieren. Sie fordern eine Gemeinschaftsschule – also das gemeinsame Lernen auf unterschiedlichen Niveaustufen. Diese sollen als Ganztagsschulen auch eine Nachmittagsbetreuung für die Schüler anbieten. Auch Kinder mit Behinderung sollen an diesen Schulen lernen.

Die SPD in der sächsischen Landesregierung und dem Landtag forderten die Jusos außerdem auf, entschieden gegen Rassismus zu kämpfen. Schon das Erkennen dieses Problems falle dem Koalitionspartner – der Sachsen-CDU – schwer. „Zum Markenkern der SPD gehört die Stärkung der demokratischen Kultur“, erklärte die sächsische Juso-Vorsitzende Katharina Schenk aus Leipzig. Mit der Union werde immer nur ein Minimalkonsens möglich sein.

Die Jusos sind nach eigenen Angaben mit 1500 Mitgliedern der größte politische Jugendverband in Sachsen. Zugleich ist jedes vierte Mitglied der SPD in Sachsen Juso.

joka

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