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News Sachsens Klima wandelt sich: Mehr Starkregen und mehr Trockenheit

Sachsens Klima wandelt sich: Mehr Starkregen und mehr Trockenheit

Die Sachsen müssen sich auf mehr Starkregen im Sommer und lange Trockenphasen im Frühjahr einstellen. „Extreme Wetterereignisse nehmen zu“, sagte Umweltminister Frank Kupfer (CDU) am Dienstag in Dresden bei der Vorstellung einer Studie zur Klimaentwicklung in Sachsen.

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Diesen Sommer sind schon mehrfach heftige Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel über Sachsen hinweggezogen.

Quelle: dpa

Dresden. Experten vom Institut für Meteorologie der TU Dresden untersuchten den Klimawandel im Freistaat von 1981 bis 2010. Demnach hat die Zahl der Tage, an denen es stark regnete, um 8 Prozent zugenommen, die Niederschlagsmenge pro heftigem Regenguss stieg ebenfalls um 10 Prozent. 

Vor allem lokaler Starkregen im Sommer führt laut Kupfer zu Problemen wie Erosion von wertvollem Ackerboden oder Hochwasser an kleineren Gewässern. Auf der anderen Seite bleiben die Niederschläge aus - vor allem zur Wachstumszeit im Frühjahr. Laut Studie sind die Regenmengen in den vergangenen 30 Jahren in der Zeit von April bis Juni um etwa zwölf Prozent zurückgegangen. 

Die einheimische Land- und Forstwirtschaft müsse sich an diese Entwicklung anpassen, sagte Kupfer. Unter anderem mit Getreidesorten, die weniger anfällig gegenüber Trockenheit sind, oder bodendeckenden Früchten, die ein Abrutschen der Erde verhindern. Zudem will Sachsen den Waldumbau bis 2050 zum Großteil abschließen. Dann soll es etwa 80 000 Hektar neue Mischwälder geben, die besser für den Klimawandel gerüstet sind als reine Nadelwälder. Bisher wurden rund 22 000 Hektar Landeswald umgebaut.

Die Studie bestätigt zudem, dass es wärmer wird in Sachsen: Die Temperatur lag im Untersuchungszeitraum um 0,6 Grad über dem Mittel von 1961 bis 1990. Die Zahl der Sommertage (wärmer als 25 Grad) stieg um 25 Prozent auf 35 Tage im Jahr. „Gerade in den Ballungsräumen wie Dresden oder Leipzig haben die Menschen dann verstärkt unter der Hitze zu leiden“, erklärte Kupfer.

dpa

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