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Mitteldeutschland Sachsens Landwirtschaftsminister warnt vor Schweinepest
Region Mitteldeutschland Sachsens Landwirtschaftsminister warnt vor Schweinepest
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16:20 24.07.2017
Archivfoto  Quelle: dpa
Dresden/Leipzig

Sachsens Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt (CDU) warnt vor einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest von Tschechien nach Sachsen. Die Entwicklung des Wildschweinbestandes im Freistaat gebe Anlass zur Sorge und lasse die Gefahr einer weiteren Ausbreitung steigen, sagte Schmidt am Montag in Dresden. Wildschweine sind demnach die Hauptüberträger der Seuche. Bei Wild- und Hausschweinen verläuft sie tödlich, für den Menschen ist sie ungefährlich.

Dem Ministerium zufolge stieg die Zahl der erlegten Wildschweine in der Jagdsaison 2016/17 um knapp 400 auf etwa 33.250. Vor fünf Jahren waren im Freistaat noch gut 22.000 Wildschweine geschossen worden, in der Saison 1991/92 nur knapp 14.000. Minister Schmidt sagte, dass die Seuche immer näher an die deutsche Grenze heranrücke, müsse für Jäger „Anlass sein, das Schwarzwild weiter konsequent zu bejagen“.

Insgesamt erlegten Sachsens Jäger von April 2016 bis Ende März 2017 den Angaben zufolge rund 118.000 Wildtiere. Damit bewegten sich die Zahlen auf dem hohen Niveau der Vorsaison, hieß es. Am häufigsten wurden demnach mit gut 36.200 geschossenen Tieren Rehe erlegt. Hinzu kamen 4.250 Stück Rotwild, rund 720 Stücke Damwild und knapp 860 Stücke Muffelwild (Mufflons/Wildschafe).

Von LVZ

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