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Mitteldeutschland Sachsens Wirtschaftsminister Morlok weiter strikt gegen Mindestlohn
Region Mitteldeutschland Sachsens Wirtschaftsminister Morlok weiter strikt gegen Mindestlohn
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11:39 18.06.2014
Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlock (FDP, Archivfoto) Quelle: dpa
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Dresden

Morlok machte dabei Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU) zum Kronzeugen und zitierte einen Ausspruch von ihm: „Die große Koalition muss aufpassen, dass sie nicht unrühmlich in die Geschichte eingeht: als Regierung, die einen spürbaren Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verantworten hat.“ Morlok zufolge bedroht ein regional und branchenmäßig undifferenzierter Mindestlohn kleine Unternehmen besonders im ländlichen Raum.

Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer hatte unlängst Forderungen in der Union und der Wirtschaft nach umfassenden Ausnahmen beim Mindestlohn zurückgewiesen. „Der Mindestlohn kommt ab 2017, und zwar für alle“, sagte Bayerns Ministerpräsident dem Nachrichtenmagazin „Focus“. „Bis dahin können sich bestimmte Wirtschaftskreise darauf einstellen.“ Der Gesetzentwurf soll noch vor der Sommerpause verabschiedet werden.

Der Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde soll dann vom kommenden Januar an für alle ab 18 Jahren gelten. Ausnahmen gibt es bis 2017 für Branchen mit einem überregional gültigen Tarifvertrag. Prinzipiell ausgenommen sind Pflichtpraktikanten und ehemalige Langzeitarbeitslose für die ersten sechs Monate im neuen Job.

dpa

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