Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Mitteldeutschland Sachsens Wirtschaftsminister Morlok zahlte jahrelang keine Zweitwohnungssteuer
Region Mitteldeutschland Sachsens Wirtschaftsminister Morlok zahlte jahrelang keine Zweitwohnungssteuer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:50 19.05.2014
Zu Hause in Leipzig, aber mit Zweitwohnsitz in Dresden: Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) hat dafür jahrelang keine Steuer gezahlt. Quelle: André Kempner
Dresden/Leipzig

Er bedauere dieses Versäumnis zutiefst, so das Ministerium.

Morlok, dessen Hauptwohnsitz in Leipzig liegt, habe "übersehen", dass er für den Zweitwohnsitz in der Landeshauptstadt Steuern zahlen müsse, hieß es. Andere Abgaben wie den Rundfunkbeitrag habe er jedoch korrekt beglichen. Die ausstehende Steuer habe er inzwischen an die Stadtkasse überwiesen. Wie hoch der Betrag war, blieb zunächst unklar. Laut Satzung der Stadt, die seit 2006 in Kraft ist, beträgt die Zweitwohnungssteuer zehn Prozent der Nettokaltmiete.

In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass mehrere Bundespolitiker für ihre Berliner Zweitwohnungen keine Steuern bezahlt hatten. Unter anderem gehörte der sächsische CDU-Abgeordnete Michael Kretschmer zu den Säumigen.

sl / nöß

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ostdeutsche Unternehmen fürchten Einbußen durch den flächendeckenden Mindestlohn. „Wir müssen aufpassen, dass die gute wirtschaftliche Situation nicht kippt.

18.05.2014

Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) hat Georg Spalatins (1484-1545) Verdienste um die Reformation gewürdigt. „Ohne Spalatins Einflussnahme auf die fürstlichen Entscheidungen wäre Luthers Bibelübersetzung auf der Wartburg undenkbar, ja wäre der Reformationsprozess ins Stocken geraten“, sagte die studierte Theologin am Samstag in Altenburg.

17.05.2014

Zwei Fälle von vielen: Angeblich wurde ein neues Kniegelenk eingesetzt - in Wahrheit war es nur der Meniskus. Eine betrügerische Apothekerin fälschte Rezepte für Muskel-Wachstumshormone und brachte sie auf den Schwarzmarkt.

17.05.2014