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Sachsens neue Kultusministerin Kurth im Landtag vereidigt: „Lehrerin mit Leib und Seele“

Sachsens neue Kultusministerin Kurth im Landtag vereidigt: „Lehrerin mit Leib und Seele“

Sachsens neue Kultusministerin Brunhild Kurth (parteilos) ist am Dienstag im Landtag vereidigt worden. Sie legte den Amtseid mit dem Zusatz „So wahr mir Gott helfe“ ab.

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Mit Brunhild Kurth als neuer Kultusministerin bekommt das Kabinett weiblichen Zuwachs.

Quelle: dpa

Dresden. Die 57 Jahre alte Lehrerin war am 22. März von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) ernannt worden. Sie tritt die Nachfolge des CDU-Politikers Roland Wöller an, der im Streit um den Lehrermangel das Handtuch warf.

Die Bildungspolitik ist das derzeit beherrschende Thema in der sächsischen Landespolitik. Selbst in der CDU-Fraktion gibt es kritische Stimmen über den Kurs der Regierung. Kurth steht deshalb vor einer immensen Aufgabe und kann im Grunde keine Schonfrist für sich in Anspruch nehmen.

Die 57-Jährige stammt aus Burgstädt in Mittelsachsen und ist von Hause aus Lehrerin für Biologie und Chemie. Von 1990 bis 2001 arbeitete sie als Direktorin des Gymnasiums in ihrer Heimatstadt. Sie selbst sagt von sich, dass sie Lehrerin mit Leib und Seele gewesen sei und es noch ist.

Nun kehrt die Parteilose als Ministerin an eine ihrer früheren Wirkungsstätten zurück: Von 2001 bis 2004 war sie im Kultusministerium als Referatsleiterin für Gymnasien, Abendgymnasien und Kollegs zuständig. Dann übernahm sie die Leitung des Regionalschulamtes Zwickau.

Von 2007 bis 2011 war Kurth Chefin der Sächsischen Bildungsagentur, der Schulverwaltung des Freistaates. Im vergangenen Jahr gab sie deren Leitung ab - offiziell aus persönlichen Gründen, Gerüchten zufolge wegen eines Streites mit ihrem nun unmittelbaren Vorgänger Roland Wöller (CDU) um den Lehrermangel. Sie trat in die zweite Reihe der Agentur und leitete deren Chemnitzer Regionalstelle. Brunhild Kurth ist verheiratet und hat ein Kind.

dpa

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