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Mitteldeutschland Sächsische Datschen-Besitzer befürchten keine Kündigungswelle - Sonderfall Leipzig
Region Mitteldeutschland Sächsische Datschen-Besitzer befürchten keine Kündigungswelle - Sonderfall Leipzig
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13:27 27.03.2015
Blick auf eine typische Datsche. (Symbolbild) Quelle: dpa
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Berlin

„Es wird keine Kündigungswelle geben“, sagte Claus Bischoff von der Beratungsstelle Chemnitz des Verbands Deutscher Grundstücksnutzer am Freitag. Der Bundestag hatte am Donnerstagabend einen Gesetzentwurf des Bundesrats abgelehnt.

Der im Herbst auslaufende Kündigungsschutz für Datschen wird damit nicht um drei Jahre bis zum 3. Oktober 2018 verlängert. Das Gesetz hätte den Menschen zwar mehr Sicherheit gegeben, es sei aber nicht nötig, sagte Bischoff. Die Verpachtung an Datschen-Besitzer sei häufig die rentabelste Nutzung der Grundstücke.

Sonderfall Leipzig

Lediglich in Gebieten wie Leipzig, in denen die Bevölkerung stark wachse, könne eine Wohnbebauung interessanter sein. Die zu DDR-Zeiten abgeschlossenen Verträge für die Freizeitgrundstücke waren nahezu unkündbar. Nach dem Mauerfall wurde eine Übergangsfrist für diese Sonderregelung beschlossen. Darüber hinaus sah der von Brandenburg initiierte Gesetzentwurf vor, dass der jeweilige Nutzer beim Verlust des Grundstücks nicht auch noch für den Abriss des Wochenendhauses aufkommen muss.

lvz

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