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Sächsische Kirchen erwarten 650.000 Menschen zu Weihnachten

Sächsische Kirchen erwarten 650.000 Menschen zu Weihnachten

Die evangelische Landeskirche Sachsen erwartet in diesem Jahr wieder 650.000 Menschen in ihren Kirchen. Allein an Heiligabend werden mehr als 2000 Christvespern und -metten gefeiert, teilte das Landeskirchenamt am Montag in Dresden mit.

Dresden. An den Feiertagen finden zudem zahlreiche Weihnachtsgottesdienste, Spät- und Frühmetten sowie Konzerte statt. Traditionell stimmt bereits am Mittwoch die Weihnachtliche Vesper vor der Dresdner Frauenkirche mit Landesbischof Jochen Bohl auf die Weihnachtszeit ein. In den vergangenen 16 Jahren seien dazu insgesamt fast 325.000 Menschen gekommen.

Wegen des erwarteten Besucherandrangs finden mehrere Christvespern statt, wobei die früheren für Familien mit Kindern gedacht seien und die Älteren die späten Gottesdienste bevorzugten, hieß es. Die späte Christvesper in der Frauenkirche am Heiligabend mit Landesbischof Bohl wird live in Deutschlandfunk und Deutscher Welle übertragen. Der Dresdner Kreuzchor gestaltet zwei Vespern in der Kreuzkirche, der Leipziger Thomanerchor gibt am Heiligabend ein Motetten-Konzert, eine Christvesper, eine Christnacht und ein Komplet mit den Männerstimmen in der Thomaskirche.

Einige Gemeinden pflegen traditionell Besonderheiten. So werden sich in Deutschlands größter Dorfkirche in Cunewalde bei Bautzen wieder dutzende Kinder und Jugendliche mit Lichterpyramiden zu einem Lichterzug formieren. In der Christuskirche Dresden findet eine Gospelnacht unter dem Slogan „You’re Not Alone“ mit 150 Sängern statt. Im Erzgebirge dagegen fängt Weihnachten erst nach der Heiligen Nacht an. So läuft in Crottendorf wie seit mehr als 70 Jahren ein Mettenspiel mit großem Ensemble vor aufgebauten Kulissen wie Stall, Brunnen und Krippe. Die Kruzianer in Dresden gestalten die Frühmette in der Tradition mittelalterlicher Mysterienspiele.

Die Diakonie Dresden richtet für einsame Menschen eine Feier mit festlichem Abendessen in der Dreikönigskirche aus. Gottesdienste werden auch in der Bahnhofsmission im Hauptbahnhof Chemnitz oder im Zirkuszelt in Dresden gefeiert. Bis zum 6. Januar 2010 dann führen renommierte Ensembles und Solisten in Gottesdiensten in der Thomas- und Nikolaikirche Leipzig die dafür vorgesehenen Kantaten des Bachschen Weihnachtsoratoriums auf. Die Kantatenreihe erinnert am die erstmalige Aufführung des Werkes von Thomaskantor Johann Sebastian Bach vor 275 Jahren.

dpa

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