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Mitteldeutschland Sächsische Kommunen rüsten sich für Winter - Lager gut gefüllt mit Salz
Region Mitteldeutschland Sächsische Kommunen rüsten sich für Winter - Lager gut gefüllt mit Salz
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15:12 21.10.2014
Die sächsischen Kommunen sind für die kalte Jahreszeit gerüstet. Letztes Jahr hatte die Stadt Leipzig neue Winterdienstfahrzeuge vorgestellt. (Archivfoto) Quelle: André Kempner
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Dresden

Die Kommunen fühlen sich gerüstet.  „Die Salzlager sind gefüllt, die Lieferverträge geschlossen“, sagte Mario Graupner, der Leiter des Bauhofs in Oberwiesenthal.

Streu- und Räumfahrzeuge stünden bereit, wenn es den ersten Schnee gebe. Das Lager in Oberwiesenthal ist mit rund 50 Tonnen Streugut gefüllt, weitere 150 Tonnen gibt es in den Außenlagern.  Auch die Städte im Flachland haben eigenen Angaben zufolge vorgesorgt.

Dresden hat rund 3500 Tonnen Streusalz eingelagert. Wegen des milden Winters im Vorjahr mussten nur rund 2000 Tonnen Salz nachbestellt werden. Insgesamt sind 1,3 Millionen Euro für den Winterdienst eingeplant. 

Die Stadtreinigung Chemnitz hat sich mit rund 6600 Tonnen Salz und 220 Tonnen Splitt eingedeckt. Einiges stammt noch aus Restbeständen, denn im Vorjahr hat die Stadt nur 25 Prozent der sonst üblichen Menge verbraucht. Insgesamt stehen 15 Räumfahrzeuge und 13 kleine Lastwagen zum Einsatz bereit.

Leipzig hat im vorigen Winter etwa 800 Tonnen Streusalz verbraucht - und damit deutlich weniger als in anderen Jahren. „Wir hatten auch schon einmal 7000 Tonnen“, erklärte eine Sprecherin der Stadtreinigung. Für dieses Jahr liegen rund 2500 Tonnen Salz sowie 50 Tonnen Splitt auf Vorrat.

Auch die sieben Autobahnmeistereien in Sachsen machen sich für die Wintersaison bereit. Nach Angaben des Verkehrsministerium gilt vom 1. November bis zum 31. März der Winterdienstplan. Bis Ende des Monats werden die Fahrzeuge auf den Einsatz bei Schnee und Eis umgerüstet und die Streusalzlager aufgefüllt. Die Lager fassen insgesamt rund  36 300 Tonnen Salz.  

„Rund 200 Mitarbeiter der Autobahnmeistereien sorgen für freie Fahrt auf den rund 570 Kilometern Autobahn“, erklärte Verkehrsminister Sven Morlok (FDP). Im Winter 2013/2014 verbrauchten die Straßen- und Autobahnmeistereien in Sachsen wegen der ungewöhnlich milden Temperaturen nur knapp 49 000 Tonnen Streusalz - rund ein Viertel der Menge vom Vorjahr.

dpa

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