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News Sächsische Kröten machen sich wieder auf Wanderschaft

Sächsische Kröten machen sich wieder auf Wanderschaft

In Sachsen begeben sich in diesen Tagen die ersten Kröten und Frösche wieder auf Wanderschaft. Bis in den April hinein wandern die Amphibien zu ihren Laichgewässern - und müssen auf dem Weg dahin oft Straßen überqueren.

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Mit steigenden Temperaturen machen sich die Kröten wieder auf Wanderschaft.

Quelle: dpa

Leipzig. „Viele Tiere werden dabei von Autos überrollt“, sagte die Sprecherin des Naturschutzbundes (Nabu) Sachsen, Ina Ebert, am Mittwoch in Leipzig.

Noch seien die Tiere nur vereinzelt unterwegs, aber bei Regen und milderen Temperaturen beginne eine Massenwanderung. Dutzende Schutzzäune sollen Kröten und Frösche schützen, ehrenamtliche Helfer sammeln die Tiere ein und tragen sie über die Straßen.

Der Nabu will in diesem Jahr bundesweit die Zahl der bei ihrer Wanderung überfahrenen Erdkröten ermitteln. Auch die Sachsen sind dazu aufgerufen, tote Tiere zu melden. Die Naturschützer erhoffen sich davon einen besseren Überblick über die Wanderwege der Tiere, um Schutzzäune künftig zielgerichtet aufstellen zu können. Allein im ehemaligen Muldentalkreis wurden im vergangenen Frühjahr mehr als 2000 überfahrene Frösche, Kröten und Molche gezählt, darunter 1700 Erdkröten. Der Nabu geht allerdings davon aus, dass gerade einmal fünf Prozent der getöteten Tiere erfasst wurden.

Kritisch ist auch die Rückwanderung der Kröten von ihren Laichgewässern, die bis in die Sommermonate dauern kann. „Dann sind die Tiere meist einzeln unterwegs, die Krötenzäune längst wieder verschwunden“, sagte Nabu-Amphibienexperte Heinz Berger. Zahlreiche Kröten und Frösche sowie ihr Nachwuchs gerieten dann nahezu unbemerkt unter die Räder. Mittlerweile habe sich die Population der Erdkröten bereits drastisch verringert, erklärte Berger.

Nach Angaben des Nabu gibt es in Sachsen etwa 14 verschiedene Amphibienarten. Gefährdet sind sie nicht nur durch den zunehmenden Straßenverkehr, sondern auch wegen des Verschwindens ihrer natürlichen Lebensräume wie etwa Feuchtgebiete.

dpa

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