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Mitteldeutschland Sächsische Landesausstellung in Görlitz führt entlang der "Via Regia"
Region Mitteldeutschland Sächsische Landesausstellung in Görlitz führt entlang der "Via Regia"
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15:41 05.02.2010
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Dresden/Görlitz

Sie solle Besucher zum Erkunden gemeinsamer Wurzeln im Dreiländereck anregen. Die Via Regia führte einst vom spanischen Santiago de Compostela bis nach Kiew in der Ukraine. Die Ausstellung wird sich auf deren Blütezeit Mitte des 13. bis ins 19. Jahrhundert konzentrieren.

Der Freistaat fördert die von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden vorbereitete Schau, für die auch in Tschechien und Polen geworben werden soll, mit 3,5 Millionen Euro. Gelder kommen zudem von Sponsoren und Stiftungen, sagte Projektleiterin Bettina Probst. Über Einnahmen müssten 500.000 Euro zurückfließen. „Wir hoffen auf eine Besucherzahl wie bei vorangegangenen Landesausstellungen“, sagte von Schorlemer. Zur Premiere 1998 waren rund 365.000 Besucher gekommen, 2004 wurden 226.000 Gäste gezählt.

Für die dritte Präsentation wird derzeit für 5,9 Millionen Euro der Kaisertrutz saniert. In der früheren Kanonenbastion soll die einst bedeutendste Ost-West-Handelsverbindung in fünf Themenwelten beleuchtet werden, sagte Probst. Anhand von Dokumenten, Kunstwerken, archäologischen Funden und Geschichten werde das Leben der Menschen an und auf der Straße sowie der Austausch von Waren, Kunst und Kultur zwischen Herrschaftsgebieten und in verschiedenen Sprachen dargestellt. Die Museen der Stadt Görlitz begleiten die Schau mit eigenen Ausstellungen und Programmen. Es gebe zudem eine konzeptionelle Zusammenarbeit mit der TU Dresden sowie Kooperationen mit Museen in Polen und Sachsen. Für ein grenzüberschreitendes Bildungsprojekt seien EU-Gelder beantragt, damit Kinder und Jugendliche in Sachsen und Tschechien die gemeinsame Geschichte erforschen können. Für die Landesausstellung soll bereits von Mai an ein Caravan als Via Mobil auf der heutigen Kulturstraße des Europarates Via Regia werben.

dpa

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