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Mitteldeutschland Sächsische Linke sehen in Klarsfeld eine Symbolfigur des Antifaschismus
Region Mitteldeutschland Sächsische Linke sehen in Klarsfeld eine Symbolfigur des Antifaschismus
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16:59 09.03.2012
Beate Klarsfeld am Freitag (9.3.2012) in der Dresdner Synagoge. ( Quelle: Killig)
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Dresden

Vor dem Hintergrund der NPD-Präsenz in Sachsen verwies er auf die Biografie der 73-Jährigen, die geprägt sei vom Kampf gegen Rechts. Klarsfeld sei „wie keine Zweite eine Symbolfigur für Zivilcourage und habe damit das Bild Deutschlands im Ausland positiv geprägt“, erklärte die Bundesgeschäftsführerin der Linken, Caren Lay.

Vorwürfe der CDU, Klarsfeld habe für ihre Ohrfeige für Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger 1968 Geld von der SED erhalten, wies Lay als „unverschämt“ zurück. Klarsfelds symbolischer Akt sei „der Startschuss für die 68er-Bewegung“ gewesen, sagte die Vize-Bundesvorsitzende der Linken, Katja Kipping. Klarsfeld stehe für gesellschaftliches Engagement und ein moralisches Europa.

Am 18. März tritt Klarsfeld zur Wahl des Bundespräsidenten als Kandidatin der Linken gegen Joachim Gauck an.

dpa

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