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Mitteldeutschland Sächsisches Wirtschaftsministerium verhandelt über Manroland-Bürgschaft
Region Mitteldeutschland Sächsisches Wirtschaftsministerium verhandelt über Manroland-Bürgschaft
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17:53 11.01.2012
Für die Rettung des insolventen Druckmaschinenhersteller Manroland muss der Freistaat Sachsen womöglich tief in die Tasche greifen. (Symbolfoto) Quelle: Volkmar Heinz
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Dresden/Plauen

Dafür sei das erforderliche Verfahren besprochen worden. „Damit wir gerüstet sind.“ Er rechne in Kürze mit einer Entscheidung zu Manroland, sagte Fiedler der Nachrichtenagentur dpa.

Fiedler zufolge könnte für einen künftigen Investor eine Rolle spielen, ob er bei einer Übernahme des Plauener Betriebes das Risiko allein tragen muss. „Eine Landesbürgschaft könnte da den Ausschlag geben.“ Schon am Dienstag hatte die Regierung signalisiert, einem potenziellen Investor finanziell unter die Arme greifen zu wollen.

Die Manroland AG hatte Ende November Insolvenz angemeldet, nachdem die Haupteigner Allianz und MAN dem verlustreichen Unternehmen den Geldhahn zugedreht hatten. Der Insolvenzverwalter will bis zum Ende des vorläufigen Insolvenzverfahrens am 31. Januar 2012 wesentliche Teile des Unternehmens verkaufen, um den Geschäftsbetrieb fortzuführen und möglichst viele Arbeitsplätze an den drei Standorten in Augsburg, Offenbach und Plauen zu sichern. In Plauen sind von der Insolvenz etwa 720 Beschäftigte betroffen. In der Stadt ist der Betrieb als Plamag bekannt, MAN hatte die Plauener Maschinenbau-Gesellschaft 1990 übernommen.

dpa

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