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Mitteldeutschland Saison eröffnet: Minister wirbt für Weihnachtsbäume aus der Region
Region Mitteldeutschland Saison eröffnet: Minister wirbt für Weihnachtsbäume aus der Region
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15:24 10.12.2016
Die sächsische Waldkönigin Frederike I., Forstdirektor Andreas Padberg (M) und Forst- und Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt (CDU) fällen zur Eröffnung der Weihnachtsbaumsaison in Naunhof (Sachsen) symbolisch eine Blauchfichte. Quelle: dpa
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Naunhof

Zur offiziellen Eröffnung der Weihnachtsbaumsaison in Sachsen hat Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt (CDU) am Samstag selbst Hand angelegt: Gemeinsam mit den Jungen und Mädchen der Kita Regenbogen wählte er eine knapp drei Meter hohe Blaufichte für ihren Kindergarten in Naunhof aus und fällte den Baum mit einer Klappsäge dann auch gleich. „Er hatte ganz schön zu tun. Der Baum hatte einen ordentlichen Durchmesser“, sagte Andreas Padberg, Leiter des Forstbezirkes Leipzig, der Schmidt assistiert hatte.

Zwei Wochen vor Heiligabend warb der Landwirtschaftsminister beim Saisonstart in Naunhof (Landkreis Leipzig) dafür, die Bäume fürs Fest bei regionalen Erzeugern zu kaufen. Nur so sei garantiert, dass der Weihnachtsbaum auch frisch sei. Zudem werde die Wertschöpfung in der Region gehalten, erklärte Schmidt. Bundesweiter Saisonstart war bereits am 8. November in Niedersachsen.

Nach Schätzungen des Veranstalters waren rund 300 Menschen bei der Eröffnung in Naunhof, die mit mitgebrachten Sägen und Äxten ihre Weihnachtbäume schlagen wollten. An den Kassenständen hätten sich lange Schlangen gebildet.

Sachsens siebte Waldkönigin, Friederike I., hob die Vorzüge der Blaufichte hervor, die im Freistaat neben der Gemeinen Fichte der meist angebaute Weihnachtsbaum ist. Der Staatsbetrieb Sachsenforst erzeugt jährlich zwischen 25.000 und 30.000 Bäume fürs Fest. Hinzu kommen Bäume anderer Produzenten.

Laut Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger liegt die Blaufichte mit einem Marktanteil von zehn Prozent auf Rang zwei der Beliebtheitsskala in Deutschland. Nummer 1 ist die Nordmanntanne mit 75 Prozent. Dies lasse sich auch auf Sachsen übertragen, sagte ein Sprecher. Insgesamt werden in Deutschland pro Jahr rund 24 Millionen Nadelbäume zu Weihnachten verkauft. Laut Bundesverband stammen 85 Prozent davon aus dem Anbau der rund 2000 heimischen Erzeuger.

LVZ

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