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Mitteldeutschland Schläger im Zug - ein Fall für die Soko Rex
Region Mitteldeutschland Schläger im Zug - ein Fall für die Soko Rex
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13:15 29.12.2009
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Wurzen

Mittlerweile hat die Soko Rex, die Sondereinheit des Landeskriminalamtes (LKA) für Straftaten mit rechtsextremistischem Hintergrund, den Fall an sich gezogen.

Denn vor ihrem Überfall fielen die Täter durch rechte Parolen auf. Torsten Henkel, Sprecher der Bundespolizeidirektion Pirna, hatte am Mittwoch vor Weihnachten gegenüber der LVZ den Vorfall so geschildert: Zwei der vier Täter, die auf dem Bahnsteig gewartet hatten, stürmten in den ersten Wagen und auf den 20-Jährigen zu, bedrohten ihn mit einem Küchenmesser und schlugen auf ihn ein.

Die anderen beiden Täter blockierten die Tür des Regionalexpresses, so dass der nicht weiterfahren konnte. Als sich der Zugführer einschaltete, wurde ihm eine Glasflasche auf den Kopf geschlagen, zudem wurde er mit dem Messer bedroht. Der 50-Jährige erlitt eine Platzwunde, die im Krankenhaus genäht werden musste. Das Täter-Quartett flüchtete nach dem Überfall.

Wegen der deutlichen Hinweise auf einen rechtsextremistischen Hintergrund habe die Soko Rex das Verfahren an sich gezogen, erklärte Kathlen Zink von der LKA-Pressestelle. Bei den Ermittlungen arbeite sie mit der Bundespolizei Leipzig und dem Polizeirevier Wurzen zusammen. Zurzeit werde versucht, durch die Vernehmung von Zeugen Hinweise auf die Täter zu bekommen, denen gefährliche Körperverletzung und Verwendung verfassungswidriger Symbole vorgeworfen wird. Allerdings sei das Quartett maskiert gewesen, erklärte Kathlen Zink. Noch keinerlei Erkenntnisse gebe es zum Motiv der Tat.

hei

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