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Mitteldeutschland Schorlemer will „kluge Köpfe“ in Sachsen halten
Region Mitteldeutschland Schorlemer will „kluge Köpfe“ in Sachsen halten
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17:55 25.01.2010
Dresden

Vier von zehn Universitätsabsolventen dieser Fachrichtungen würden derzeit den Freistaat gen Westen oder Europa verlassen.

Ein Großteil wäre bei entsprechenden Möglichkeiten für Forschung und Entwicklung in der Heimat zur Rückkehr bereit, so die Ministerin. Um diese „enorme Chance für Sachsen“ künftig zu nutzen, müssten vor allem Hochschulen ihre Alumni-Netzwerke pflegen und verbessern, damit Sachsens Firmen und Forschungseinrichtungen hochqualifiziertes Personal darüber gewinnen könnten.

Sachsen habe mit 125 Euro pro Kopf die höchsten staatlichen Forschungsausgaben deutscher Flächenländer, Forschung und Entwicklung in Unternehmen seien jedoch relativ schwach ausgeprägt. Das liege daran, dass die Firmen meist mittelständisch seien und die in Sachsen produzierenden Großunternehmen diese Abteilungen am West-Konzernsitz hätten. Die Wissenschaft müsse noch viel stärker aktiv auf Firmen zugehen und Impulse zu wirtschaftlich nutzbaren Ideen geben und die Unternehmen mehr als bisher bei der Wissenschaft anklopfen, um künftige Innovationstrends frühzeitig aufzugreifen.

dpa

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