Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Mitteldeutschland Schwarz-Rot in Sachsen: Was bringt der Koalitionsvertrag für Leipzig?
Region Mitteldeutschland Schwarz-Rot in Sachsen: Was bringt der Koalitionsvertrag für Leipzig?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:06 23.10.2014
Dulig (SPD) und Tillich (CDU) stellen den sächsischen Koalitionsvertrag vor. Quelle: dpa
Anzeige
Leipzig

Wichtige Themen sind unter anderem Kinderbetreuung und Lehrermangel sowie solide Finanzen. Was sich die Parteien für Leipzig vorgenommen haben, hier kurz zusammengefasst.

Im Kapitel

Hochschule und Wissenschaft

heißt es, man werde die derzeitigen Strukturen der Lehrerbildung evaluieren. Außerdem soll die Lehrerbildung an den sächsischen Hochschulen, explizit auch an der Uni Leipzig, verstärkt werden.

Außerdem setze sich die Koalition dafür ein, dass die Vereine „Simon‐Dubnow‐Institut für jüdische Geschichte und Kultur“ und das „Geisteswissenschaftliche Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas“, bisher an die Uni Leipzig angegliedert, in die Leibniz‐Gemeinschaft aufgenommen werden. Dadurch soll die weitere Entwicklung der Vereine als Teil des Leibniz‐Netzwerkes gefördert werden.

Die Leipziger Automobilmesse soll zur Leitmesse für moderne, intelligente und vernetzte Mobilität ausgebaut werden. Das setzte die neue Regierung unter dem Punkt

Energie

fest. Dadurch soll auch die individuelle Mobilität sichergestellt werden.

Auch

Infrastruktur

ist eines der Themengebiete im Koalitionsvertrag. Generell soll Sachsen an das europäische Schnellbahn‐ und Güterverkehrsnetz angebunden werden. Für die Anbindung des südwestsächsischen Raums an den Schienenfernverkehr gehöre auch die Elektrifizierung und der angemessene Ausbau der Strecke Chemnitz‐Leipzig, heißt es im Vertrag.

Im Bereich

Verkehr

soll der Flughafen Leipzig-Halle seine führende Position beim weltweiten Frachtflugverkehr ausbauen. Dazu gehöre, dass auch ausländische Fluggesellschaften Start‐ und Landerechte in Leipzig‐Halle erhalten. Auch die Belange des Gesundheitsschutzes sollen berücksichtigt werden.

Nicht zuletzt strebt die Regierung in Sachen

Gesundheit

eine über Sachsen hinausgehende medizinische und wissenschaftliche Kompetenz im Bereich Transplantationsmedizin an. Dazu soll die medizinische Qualität und die wissenschaftliche Exzellenz der Universitätsklinika in Leipzig und Dresden gefördert werden.

Josephine Heinze

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ostprodukte sind 25 Jahre nach Mauerfall und  Wiedervereinigung nun auch bundesweit im Kommen. Allerdings gibt es immer noch Unterschiede im Kaufverhalten zwischen Ost und West, wie aus einer am Donnerstag vorgestellten Studie des Instituts für angewandte Marketings- und Kommunikationsforschung (IMK)  und der MDR Werbung hervorgeht.

23.10.2014

Bei der Untersuchung von Kinderkleidung und Kinderschuhen von Discountern hat die Umweltorganisation Greenpeace gefährliche Chemikalien nachgewiesen. In mehr als der Hälfte von 26 Produkten hätten unabhängige Labore umwelt- und gesundheitsschädliche Chemikalien oberhalb der Vergleichs- und Vorsorgewerte entdeckt, teilte die Organisation am Donnerstag mit.

23.10.2014

Versicherte der Krankenkasse AOK Plus in Thüringen und Sachsen müssen Anfang 2015 einen niedrigeren Beitragssatz zahlen. Er soll ab 1. Januar von derzeit 15,5 auf 14,9 Prozent sinken, beschloss am Mittwoch der Verwaltungsrat auf seiner Sitzung in Waldheim.

22.10.2014
Anzeige