Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Mitteldeutschland Sonnenfinsternis führt zu Stromschwankungen: Energieversorger fährt Kraftwerke hoch
Region Mitteldeutschland Sonnenfinsternis führt zu Stromschwankungen: Energieversorger fährt Kraftwerke hoch
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:20 17.03.2015
Wegen der partiellen Sonnenfinsternis am Freirag sorgen Energiekonzerne vor. (Archivfoto) Quelle: dpa
Cottbus

Es komme darauf an, rechtzeitig auf einen plötzlichen Abfall und späteren Wiederanstieg des Solarstroms zu reagieren, teilte der Energieversorger am Dienstag in Cottbus mit.

Am Freitag wird der Mond die Sonne über Deutschland zwischen 9.30 und 12 Uhr bis zu 80 Prozent überdecken.  Der Mitteilung zufolge könnten im Extremfall an einem sonnigen Tag deutschlandweit bis zu 13.000 Megawatt Solarenergie ausfallen. Danach kämen durch den höheren Stand der Sonne schlagartig bis zu 19.000 Megawatt zurück ins Netz, hieß es.

„Das ist eine Größenordnung, die es bisher nicht gab.“ Deshalb müsse schnell mit Strom aus anderen Quellen gegengesteuert werden, damit das Netz stabil bleibe. Vattenfall betreibt nach eigenen Angaben vier Braunkohlekraftwerke in der Lausitz und Mitteldeutschland sowie acht Pumpspeicherwerke mit einer Kapazität von zusammen knapp 2900 Megawatt.

Mit Material der dpa.

lvz

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bei der Sonnenfinsternis am Freitag will Vattenfall die erwarteten Schwankungen beim Solarstrom mit Energie aus Kohle und Wasser auffangen.

17.03.2015

Die massenhafte Ausspähung durch Geheimdienste hat nach Ansicht des Chefs der Stasi-Unterlagenbehörde, Roland Jahn, auch neues Interesse an den Methoden des DDR-Regimes geweckt.

17.03.2015

Mehr als 100.000 Landesangestellte gingen schon auf die Straße, Ämter blieben dicht, Unterricht fiel aus. Jetzt soll es noch schlimmer kommen. Nach ergebnislosen Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst weiten die Gewerkschaften die Warnstreiks aus.

17.03.2015