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Spatenstich für weiteres Teilstück der A14-Nordverlängerung

Dauerprojekt Spatenstich für weiteres Teilstück der A14-Nordverlängerung

An der Dauerbaustelle A 14 wird ein weiteres Teilstück gebaut. Zwischen Colbitz und Tangerhütte entsteht ein neuer Abschnitt. An eine durchgängige Route zwischen Magdeburg und der Ostsee ist allerdings noch nicht zu denken.

Bei Colbitz entsteht ein neues Teilstück der A 14.
 

Quelle: dpa-Zentralbild

Colbitz. Nach langem Warten geht es in Sachsen-Anhalt mit der Nordverlängerung der Autobahn 14 wieder ein Stück voran. Am Mittwochnachmittag wurde bei Colbitz mit einem symbolischen Spatenstich das Startzeichen für den Bau eines weiteren Teilstücks bis nach Tangerhütte gegeben. Der 8,5 Kilometer lange Abschnitt soll binnen drei Jahren für 72,5 Millionen Euro gebaut werden - es ist der zweite von acht. Danach sind 14 Autobahnkilometer durchgehend befahrbar.

In der Altmark warten viele Menschen auf die A14. „Es ist viel Zeit verloren worden, hoffentlich geht es nun zügiger voran“, sagte der Tangerhütter Stadtrat Peter Jagolski (SPD) beim Spatenstich. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, sicherte zu, dass - sobald die Planung für den nächsten Abschnitt stehe - auch das Geld dafür bereitgestellt werde.

Die Wirtschaft setzt große Hoffnungen in die neue Trasse, die Magdeburg mit Schwerin und weiter nördlich mit der Ostsee verbinden soll. Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) sagte, Sachsen-Anhalt werde mit der A14 den Trumpf der geografischen Mittellage noch besser ausspielen können, etwa als Logistikstandort.

Das Land hofft, seine 97 Kilometer bis Anfang der 2020er-Jahre gebaut zu haben. Die Gesamtkosten für die A14 in Sachsen-Anhalt werden auf 1,3 Milliarden Euro geschätzt.

Der Naturschutzverband BUND war lange gegen das aktuelle Teilstück vorgegangen. Im Dezember 2016 hatte es eine Einigung gegeben. Die Folge sind zusätzliche Natur- und Artenschutzprojekte und mehr Lärmschutz für die Anwohner der künftigen Trasse, wie Umweltministerin Claudia Dalbert (Grüne) sagte.

Von LVZ

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